Magazinseite bearbeiten ⇐zurück
Eigenen Beitrag oder Fotos einfügen? So geht's.

Von Geertruidenberg nach Spakenburg in den Randmeeren

Reiseteil 9


durch den Brabantse Biesbosch
und über
Gorinchem
Vianen
Utrecht (Gracht-Fahrt)
Maarssen
Weesp
nach Stakenburg in den Randmeren

Strecke Geertruidenberg - Spakenburg: 106 km
Fahrtage: 5
Landtage: 1

Von Geertruidenberg durch den Biesbosch nach Gorinchem 21.08.15

Unser schöner fast Natur-Liegeplatz beim WSV Geertruidenberg.
Gestern konnten wir ganz nah einen Graureiher, sieben Nilgänse, Enten, Möwen und zweimal zwei vorbeisausende Eisvögel mit ihrem türkisfarbenen Rücken beobachten!

Wieder so ein schöner Morgen.
Da ist auch der Graureiher wieder. Während wir frühstücken, fängt er sich im Flachwasser kleine Frühstücksfischchen. Auf die Nilgänse warten wir heute vergebens. Aber Tom sieht die Eisvögel aus dem Gebüsch dort links zum anderen Ufer hinüberflitzen.

Zweimal kommen die hier vorbei:
9 wilde Burschen mit lauter Musik! Auf großer Fahrt? An der Leine hinterm Boot haben sie noch 2 Paddel- und 2 Segelboote im Schlepp! Bestimmt wollen sie in den Biesbosch, dies Naturschutzgebiet mit vielen kleinen und großen Wasserläufen und Seen und urig wilden Gehölzen auf den Landstreifen.

Wie sie fahren auch wir die Donge hinunter, die hier von rechts kommend nicht weit von Geertruidenberg in die breite Maas mündet.

Schräg gegenüber, am nördlichen Ufer der Maas ist die Einfahrt in den Biesbosch.
Obwohl man auf der Maas mit viel Berufsverkehr durch schnell fahrende, große Schiffe und ordentlich Welle rechnen muss, ist hier eine Kinder-Segelschule unterwegs.

In diesen kleinen Booten lernen meistens die deutschen Kinder segeln. Der Bootstyp heißt 'Optimist', genannt 'Opti'.
Ich hatte gestern Robert, der auch schon segeln lernt, von diesen Booten erzählt. Er kannte sie nicht. Vielleicht werden sie hier in den Niederlanden aber auch nur anders genannt.
Hallo Robert, hier kannst du sehen, welche Boote ich gemeint habe!

Hier sind wir im Biesbosch. Leider haben wir nicht die Zeit, in einen seiner kleinen Wasserwege vorzudringen und hier zu übernachten.
Wir fahren nur an seinem östlichen Rand auf einem etwas breiteren Fahrwasser, dem Streugat, nordwärts.

Wir ankern vor diesem wilden Gebüsch, in dem ich vergeblich nach Eisvögeln kucke. Es gibt nur viele Blässhühner und einige Haubentaucher in der Nähe.

Immerhin haben wir gebadet, in Ruhe Kaffee getrunken ( jetzt schmunzeln Arno und Anneke bestimmt) und dem Bootsverkehr...

... um uns herum zugesehn. Wobei die Stand-up-Paddler ja keine Bootsfahrer sind. Aber es sind wirklich alle Arten von Wasser-Fortbewegungsmitteln unterwegs.

Und leider auch Bremsen! Und diese fiesen Delta-Flügel-Stecher! Vor Beiden kann ich in Panik geraten, weil sie so schnell angreifen.
Fliegenklatsche her und Wache halten, während Tom den Anker hochholt.
Und dann schnell weg!

Auf Gorinchem zu

Am nördlichen Ende des Fahrwassers entlässt uns eine Schleuse in den Waal, den größeren der beiden Mündungsflüsse des Rheins.
Hier fahren wir auf dem Waal auf Gorinchem (genannt bzw. gesprochen: Chorkem) hinter der großen Brücke zu.
Hier waren wir schon einmal mit BOREAL, als wir ihn vor fünf Jahren abholten. Aber während wir damals durch die sehr enge Schleuse in den Stadthafen fuhren,...

... legen wir diesmal im Jachthafen westlich der Stadt hinter dem hohen Deich an .

Auf der südlichen Seite des Deiches: der Strand am Waal-Ufer, gut besucht an diesem bruttig heißen Nachmittag.

Das hohe Gebäude vorn bewachte wahrscheinlich früher den Eingang in die Stadt.
Im Hintergrund der Turm der Grote Kerk, wieder so ein schiefer!
Diesmal kucken wir uns aber auf jeden Fall das Kircheninnere an, meint Tom. Er ist wohl auf den Geschmack gekommen. Es klappt nur leider nicht, denn die Kirche ist rundum mit hohen Bauzäunen umstellt. Auf dem Platz vor ihm findet eine Woche lang ein Stadtfest mit DJ und heißer Musik statt. Da soll die Kirche wohl vor betrunkenen oder bekifften jungen Leuten geschützt werden.
Wir sind abends überrascht, wieviele Polizisten auf dem Platz unterwegs sind.

Alte, gepflegte Häuser in vielen belebten Geschäfts- = 'Winkel'-Straßen prägen das Bild der Stadt, ...

... wie auch der kleine Stadthafen hinter der extrem schmalen Schleuse mit den anschließenden Liegeplätzen in der Gracht.

Hier vorn gleich hinter der Brücke haben wir vor 5 Jahren gelegen.

Abends gehen wir noch einmal zum Waal hinüber und sehen dem noch immer regen Treiben auf dem großen Fluss zu.
Auf den Anleger links ist vor kurzem eine Frau mit ihrem Mercedes gefahren. Bald darauf macht dieses Binnenmotorschiff fest. Sie begrüßt ihren Mann, er ist der Kapitän, das Auto wird an Bord geholt, und dann setzt das Schiff seine Fahrt mit Frau und Auto fort.

Bevor wir am nächsten Morgen losfahren, will ich hier noch mal hin:
Nicht weit von der Gracht entfernt, am östlichen Rand der Stadt, bietet dieses schöne Landschaftsbild mit einem kleinen Nebenlauf des Waal einen fast verträumten Eindruck, wie von vor dreihundert Jahren.

Von Gorinchem nach Vianen 22.08.15

Gemächlich geht es dann auf dem Merwedekanal nordwärts, an Weideland und kleinen Ortschaften vorbei.

Hin und wieder eine Windmühle.
Und da haben wir ja auch schon wieder eine Brücke.
Sieht niedrig aus. Ja, die Karte sagt H10 = 10dm = 1m hoch. Meistens wird sie, kameraüberwacht, schnell geöffnet, wenn wir nahe davor sind.

In Vianen

Hier sind wir auch schon an unserem heutigen Ziel,
die winzige, hübsche 'Stadt' VIANEN:
von Stadtmauer und mit Seerosen bewachsenem Graben umgeben, mit mittelalterlicher Grote Kerk ...

... , in derem schönen, weißen, schmucklosen Inneren unter hohem, dunkelbraunem hölzernen Tonnengewölbe sich in einem Seitenschiff dieses Grab der Grafen van Brederode (bedeutendes Adelsgeschlecht der Niederlande, ursprünglich wohl aus der Gegend von Kassel stammend) befindet.
Oben ruht das verstorbene Ehepaar, unten ein (lebens- nein) sehr echt wirkender, schon halb vergangener Leichnam. Merkwürdig!

Darüber hinaus gibt es eine einzige städtische Straße, von der Kirche zum Stadttor dort hinten, ...

... mit gepflegten, teils sehr schönen, alten Häusern, ...

... z.B. mit dieser prächtigen, mittelalterlichen, wappengeschmückte Fassade des alten Rathauses und Stadtmuseums.

Eigentlich wollten wir heute noch weiter nach Utrecht. Aber nach 'Stadt'bummel, Großeinkauf und Essen ist es doch recht spät geworden.
Und so beschließen wir, hier im ruhigen, grünen Passantenhafen zu bleiben, ohne Autoverkehr, nur mit vielen Fietsern, Joggern und Gassi-Gehern.

Von Vianen nach Utrecht 23.08.15

Am nächsten Morgen bringt uns die Schleuse eben nördlich von Vianen auf das Niveau des Rhein-Armes Lek.
Der ist schmaler als der Waal, aber auch ganz schön dicht befahren.
In einer Lücke zwischen zwei Großen 'düsen' wir schräg nach links auf die andere Seite, wo eine weitere Schleuse uns wieder aufs Niveau der nördlichen Hälfte des Merwede-Kanaals hinaufhebt.

Es ist nicht weit bis Utrecht. Bald fahren wir durch hübsche Vororte mit schönen Gärten...

... in denen manche schon die Sonne am Wasser genießen.

In Utrecht

Einen schönen Liegeplatz haben wir in der bedeutenden Universitätsstadt gefunden.
Bevor wir zur Fahrt durch die außergewöhnliche Stadtgracht starten, machen wir erst einmal einen Bummel und sehen uns die Gracht von oben an.

Die Gracht liegt sehr tief unter dem Straßenniveau. Rechts stehen auch die Häuser so weit unten, zumindest mit ihren Rückseiten.
Links verlaufen die Keller der Häuser unter der Straße hindurch. Sie haben ihren Kellerausgang zur Gracht mit befestigtem, breitem, baumbestandenem Uferstreifen, den die Bewohner teilweise als Terrasse benutzen.
An einigen Stellen haben auch Restaurants hier Terrassen eingerichtet.

Neben diesem frisch gestrichenen Kahn haben wir auf einer Bank Picknick gemacht (ohne Wein!) und den Verkehr beobachtet.
An einigen Stellen finden Bauarbeiten in der Gracht statt: die Uferbefestigung wird erneuert.
Hmm! Was tun, wenn uns nachher an einer eingeengten Stelle ein breites Rundfahrtboot entgegenkommt?

Zuerst aber wieder aus der Gracht auftauchen und den sehr hohen Turm der Domkerk bewundern. Über schief oder grade werde ich jetzt keine Urteile mehr fällen.
Wie in vielen Kirchen der Niederlande sind auch in der Utrechter Domkirche viele einzigartige Skulpturen und Einrichtungsgegenstände durch den Bildersturm 1580 zerstört worden.

Einen sehr viel schlimmeren Sturm aber, einen TORNADO, musste sie 1674 über sich ergehen lassen.

Durch den Tornado wurde, neben vielen anderen Gebäuden der Stadt, auch das große Kirchenschiff zerstört!

Zwischen dem Turm, durch dessen Gewölbe man früher die Kirche betrat, und dem Rest der Kirche klafft seitdem eine große Lücke, jetzt ein Platz mit Bäumen und einem Denkmal.

Innen sieht man nur den Chor und das Querschiff.
Würde das Hauptschiff noch bestehen, wäre die Orgel doppelt so weit weg über dem Eingang an der Turmmauer.

Jetzt aber zurück zu BOREAL und zum Start der Grachtenfahrt.

Dies wird die erste von 16 (!) Brücken sein, die wir zu durchfahren haben, von der Rückseite aus gesehen.
Hoch genug sind sie mit 3,25 m alle. Wir haben 2,70 m mit gelegtem Mast. Aber die Öffnung sieht so verflixt schmal aus!

Gerade wollen wir wollen wir von rechts kommende in die erste Brücke links einfahren, kommt dieses Rundfahrtschiff entgegen. Wir drehen noch mal ab, fahren erneut auf die Brücke zu und hupen, damit uns niemand in die Quere kommt.
Frei! Und durch! Aber verflixt: das Heck schwenkt auf die Mauer zu! Rums! donnern wir dagegen! Tom kurbelt wie wild, ich brülle: Heck weg! Aber gleich hinterm Ausgang ist eine kleine Linkskurve. Tom steuert nach links, das Heck schert nach rechts aus und Rrrrrrrrrchchch! ratscht die rechte, obere Persenning-Ecke an der Brückendecke entlang, sodass der Stoff einreißt! Oh Sch....!! Und vom Rumpf sind durch den Rums 10 cm blaue Farbe abgeplatzt!!

Und jetzt noch 15mal das gleiche Spiel? Nein, zurück! Aber wenden ist hier unmöglich.
Dann müssen wir also durch: Jede Brücke ganz gerade ansteuern und ganz langsam fahren, dann müsste es klappen!

Tut es auch!
Wenn nur der verflixte Gegenverkehr nicht wäre! Wir scheinen das einzige große Boot zu sein, dass nordwärts fährt, alle anderen kommen uns entgegen!!
Die kleineren kann ich durch Handzeichen zum Halten oder Seitenwechsel veranlassen, aber die größeren Boote müssen wir durchlassen. Bei einigen von ihnen ratscht es übrigens auch ganz gut.

Am schlimmsten ist diese Stelle: ein fast 100 m langer Tunnel unter dem
Rathaus entlang mit einer Öffnung nach oben und einem Knick in der Mitte.

ES KOSTET NERVEN!! Und wir haben eigentlich nichts von der schönen Tour!
Das würden wir nicht wieder machen.

Nach der Tour müssen wir lange aufs Schleusen warten, das uns nordwärts aus der Stadt herausbringen soll.

Da haben wir Zeit, uns wieder zu beruhigen.
Die Schäden halten sich in Grenzen. Den Lackschaden kann Tom selbst reparieren (Wir hatten letztes Jahr in Dänemark bei viel Wind im Hafen schon einen ganz ähnlichen; kommt halt vor,).
Und gerade vor zwei Tagen hatten wir beschlossen, im Winter eine neue Persenning anfertigen zu lassen, da die jetzige zu labberig und schmuddelig und ein Reißverschluss kaputt ist.

Auf dem schönen, schmalen Fluss Vecht tuckern wir in Kurven gemächlich nach Norden.

Von Utrecht weiter nach Maarssen noch 23.08.15

In einem Vorort des kleinen Städtchens Maarssen finden wir einen ruhigen Liegeplatz umgeben von Villen mit schönen Gärten.

Aus einem Baum auf einem Grundstück neben uns kommt lautes, hohes Pfeifen, wie Rufe. Bald sehe ich einen Vogel wegfliegen, groß wie eine Dohle, mit dickem Kopf und langem, schmalem Schwanz. Ein Papagei!? Ein Sittich? Ich googel: Ja, es könnte ein Mönchssittich sein, wie wir ihn in Barcelona freifliegend gesehen haben. Ich konnte nur nicht erkennen, ob er grün ist.

Im Ortskern von Maarssen beim Abendspaziergang

Dieser Graureiher hat derweil unser Boot bewacht.

Schon kurz nach der Ankunft in Maarssen und auch jetzt am Abend hören wir hohe, aufgeregte Vogelstimmen aus großen Bäumen in der Nähe. Dann fliegt ein Schwarm von ca. 10 Vögeln mit langem, schmalem Schwanz und dicklichem Kopf über uns hinweg. Papageien? Freifliegend?
Ich konnte sie leider nicht deutlich erkennen.

Von Maarssen nach Weesp 24.08.15

Der heutige Tag beschert uns eine der schönsten Strecken dieser gesamten Reise. Ruhig fahren wir auf der Vecht in vielen Kurven durch eine Landschaft wie in einem Bilderbuch. Ein schönes Gebäude nach dem anderen in großem, parkähnlichem Garten gleitet an uns vorbei, dabei immer neue Blickwinkel bietend.

Manchmal streng durchgestylt, ...

... manchmal sich hinter großen Bäumen versteckend;

mal wird nur ein kleiner Pavillon sichtbar,...

mal ein großes Schloss, wie hier bei Breukelen.

Große Bäume bekommen viel Raum...

... und noch immer blühen viele Hortensien.

Auch die kleinen Orte an der Vecht schmücken sich mit viel Grün ...

... und vielen Blüten.

Und besondere Vögel gibt es hier an der Vecht. Nicht nur die schon genannten Papageien, von denen wir auch unterwegs und dann in Weesp welche gesehen und dabei ihr grünes Gefieder erkannt haben. Es müssen Mönchssittiche sein!

Nein, auch so einen sehe ich zum ersten Mal. Es ist kein Graureiher, sondern sein Verwandter, ein...

... Purpurreiher!
Finde ich toll!

In Weesp

Unser Ziel dieses Tages, nur wenige Kilometer vor der Mündung der Vecht, ist das Städtchen Weesp, das uns mit unzähligen Bouquets prächtiger weißblauer Petunien begrüßt.
Kurz hinter dem Beginn des Ortes biegen wir nach rechts ab zum Hafen des
W.V. De Zeemeermin, wo wir sehr geschützt vor dem für heute und morgen zu erwartenden Starkregen mit heftigem Wind liegen.

Eine schöne Klappbrücke auf dem Weg ins Städtchen,...

eine hübsche, kleine Gracht mit Seerosen, die Weesp halb umschließt,...

und der Markt, auf dem wir Kaas und alles fürs Mittagessen bekommen.

Da wir auf der Weiterfahrt in die Randmeren morgen ein Stück freie See passieren müssten, aber Starkwind mit 5-6 Beaufort angesagt sind, bleiben wir noch einen Tag hier.
Dadurch haben wir Gelegenheit, uns bei einem YACHTSERVICE-Betrieb anzumelden. Seit einigen Tagen gibt es nämlich von hinten merkwürdige Klackklack-Geräusche während der Fahrt. Tom vermutet, es ist was mit der Welle nicht in Ordnung.

Von Weesp nach Stakenburg 27.08.15

Mit Sonne und nur 4 Bft. Wind aus Süd starten wir durch die Weesper Klappbrücke.

Beim YACHTSERVICE wird BOREAL angehoben.
Aha, es ist nicht die Welle, die irgendwie schlackerte,...

... sondern, wie der Mechaniker vermutet hatte, etwas an der Schraube.
Dieser helle Ring, die Opfer-Anode, hatte sich gelöst und klackerte hin und her.
Mit wenigen Handgriffen sitzt sie wieder fest.
Anschließend lassen wir noch das ölig-schmutzige Bilgenwasser aus dem Motorraum saugen, an das Tom immer schlecht rankam.
Prima, erledigt! Wir können die Fahrt die Vecht abwärts fortsetzen!

Wo unser hübscher Fluss Vecht ins IJmeer mündet, liegt das Städtchen Muiden mit seiner Schleuse, durch die wir gerade hinabgeschleust wurden, und mit seinem kleinen Schloss.

Hier schließt sich ein Kreis unserer Reise!!
Am 30.06. (siehe Reiseteil 5: Von Amersfoort über Amsterdam nach IJmuiden)waren wir, von Amersfoort durch das Randmeer kommend, schon einmal hier und fuhren dann weiter nach Amsterdam.
Damals, vor fast zwei Monaten, lagen die meisten Höhepunkte der Reise noch vor uns.

Wieder am Schiffswrack vorbei fahren wir wie damals ins IJmeer, biegen dann aber nach rechts ab in Richtung Randmeren, und fahren durch diese nach Spakenburg.

In Spakenburg (eigentlich Bunschoten-Spakenburg)

Auch hier, wo in der alten Weft der schönen Botterschiffe nach wie vor gearbeitet wird, waren wir schon mal, und zwar am 14.6. (gegen Ende des Reiseteils 4, Von Harderwijk nach Spakenburg), als ich sehr viele Bootsfotos in den Bericht gestellt habe.

Heute, am 16.8., steht nicht die Werft im Vordergrund, sondern ein Fest, das Alt und Jung auf die Beine bringt:

Das "Große Aal- Wetträuchern"!!

An jeder der ca. 20 Buden wird ständig für Nachschub an frischem 'gerookte Paling' gesorgt. Wobei jeder Räucherer stolz seine bisher gewonnenen Pokale präsentiert.

Ein alter Fischer sitzt dabei und knüpft Modell-Aalreusen.

Hier wird gefachsimpelt und wohl auch gefeilscht; wie man sieht in traditioneller Tracht,...

...in der noch einige andere alte Fischerfrauen unterwegs sind.

Wir mögen übrigens keinen Aal und weisen kopfschüttelnd ab, wenn sie uns angepriesen werden.

Wir holen uns lieber von ihr hier ein paar leckere Poffertjes, die auch gleich verputzt werden! Lecker!


Aber, eigentlich,...man sollte doch,...ja komm, wir nehmen einen!
Für 6 Euro (Oh!) bekommen wir einen jungen, dünnen, geräucherten Aal,
den wir an Bord zum Abendessen verspeisen.
Und wisst ihr was: Er hat uns richtig gut geschmeckt! Fast wie die Forellen aus unserem See in Bornhöved.
⇐zurück nächste Magazinseite ⇒ Magazinseite bearbeiten

 

© Thomas Schulz
Web-Entwicklung: Thomas Schulz
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Jede gewerbliche Nutzung der Fotos ist untersagt!

Einen eigenen Beitrag oder Fotos auf dieser Seite einfügen.

Um Änderungen an dieser Seite vornehmen zu können, müssen Sie sie in der Bearbeitungs-Ansicht darstellen. Dazu klicken Sie auf "Magazinseite bearbeiten", rechts oben oder rechts unten auf dieser Seite. Wenn Sie sich schon angemeldet haben, können Sie direkt fortfahren. Wenn nicht, werden Sie aufgefordert, sich anzumelden. Sollten Sie noch nicht registriert sein, können Sie sich dort registrieren lassen. Eine Registrierantwort mit einem vorläufigen Kennwort erhalten Sie sofort per E-Mail. Anschließend können Sie sich anmelden.

In der Bearbeitungsansicht sehen Sie, ob auf dieser Seite überhaupt Änderungen vorgenommen werden dürfen. Außerdem ist vom Eigentümer festgelegt, ob diese Seite nur Verweise auf verschiedene Beiträge (Unter-Magazinseiten) enthalten soll. Ob sie also nur dazu dienen soll, verschiedene Beiträge aufzulisten. Ist dies so festgelegt, so können Sie auf dieser Seite keine Fotos hochladen, sondern nur neue Magazinseiten anlegen. Nach dem Anlegen gehen Sie in die leere Magazinseite (über den neu eingefügten Magazinseiten-Verweis), laden dort Ihre Fotos hoch und geben Beschreibungstexte dazu ein.


Wenn Sie sehr viele Fotos haben, können Sie Ihre Magazinseite auch noch weiter unterteilen in mehrere Unterseiten. Bei einem Reisebericht könnten dies z.B. verschiedene Reiseabschnitte sein. Oder Sie fügen in eine Reihe von Fotos einen Verweis auf eine Unter-Magazinseite ein, in der Sie ein bestimmtes Thema vertiefen (z.B. eine Schlossbesichtigung in einem Reisebericht). Die Verschachtelungstiefe ist unbgrenzt.


Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen für Magazinseiten (siehe linke Spalte).




Kommentar verfassen



Ihr Kurzname: (wird zusammen mit dem Kommentar angezeigt)



Der Eigner des Magazinseiteneintrags oder der Webseiten-Betreiber sind berechtigt, diesen Kommentar
ohne Angabe von Gründen zu entfernen oder Teile des Kommentars in den Eintrag zu übernehmen.