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Von Emmer-Compascuum (NL) nach Otterndorf

Reiseteil 11


über Haren (D)
Papenburg
Kamperfehn
Oldenburg
Bremerhaven
Bad Bederkesa

Strecke Emmer-Compascuum - Otterndorf: 289 km
Fahrtage: 7
Landtage 1

Von Emmer-Compascuum nach Haren an der Ems 02.09.2015

Kurz bevor wir zur niederländisch/deutschen Grenze kommen,
sind wir noch einmal über die Provinz-Grenze von Drenthe nach Groningen gefahren.
Und so ist es jetzt auch Groningen, das uns vor 9 Reisewochen begrüßt hatte, und uns jetzt wieder verabschiedet.

TOT ZIENS! Auf Wiedersehen, NEDERLAND, mit allen großartigen Städten, hübschen Städtchen, ruhigen Landschaften und vielseitigen Wasserwegen!
Es waren sehr schöne, erlebnisreiche Wochen.
Tot ziens auch noch einmal an Anneke und Arno! Und vielen Dank für die guten Tipps, die ihr uns gegeben habt! Vielleicht schafft ihr es ja auch einmal, mit eurem 'Sleipnir' in unseren schönen deutschen Norden zu kommen. Wir würden uns sehr freuen!

Selfie mit Bug und Wolken auf dem Haren-Rütenbrock-Kanal,
in den wir bald hinter Emmer- Compascuum nach rechts einbiegen.

In Haren

Haren an der Ems
Unsere erste Stadt wieder in Deutschland; wir finden sie merkwürdig!

Um den Hafen herum große, neue Villen in verschiedenen Stilrichtungen, manche ein bisschen protzig, irgendwie nicht zueinander passend.
Die Straßen in die Stadt hinein, an verschiedenen neugebauten Schulen vorbei, zur Kirche hin und auch in der einzigen Geschäftsstraße sind alle neu, als wären sie erst im letzten Jahr gepflastert worden.
Das gilt auch für die Gebäude. Alle wirken neu, keines aus Vorkriegszeiten, vereinzelte aus den 50er Jahren, die meisten wie nach 2000 gebaut. Und alles ist sehr sauber und ordentlich. Es fehlt jede Patina.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die katholische St. Martinus-Kirche, auch Emsland-Dom genannt, die mit ihrer 58 m hohen Kuppel die Stadt überragt.
Sie wurde erst 1908 bis1911 erbaut, ist also auch noch recht neu.

Vielleicht wirkt das Neue auf uns so seltsam, weil wir so viele schöne, alte Städte in den Niederlanden gesehen haben.

Anzumerken ist, dass die Stadt nach dem 2. Weltkrieg unter polnische Besatzung kam, von den Polen in Maczków umbenannt wurde und alle deutschen Bewohner die Stadt innerhalb von 24 Std. verlassen mussten.
1948 verließen die Polen die Stadt wieder und die Bewohner konnten zurückkehren. (siehe Wikipedia)

Von Haren nach Papenburg 03.09.2015

Mit schönen, grünen Ufern und schon recht breit schlängelt sich die Ems nordwärts,...

... an Maisfeldern, Wäldern, Wiesen und Pferdeweiden vorbei.

Drei Schleusen haben wir, meist zusammen mit anderen Sportbooten und einem Berufsschiff, zu passieren. Es geht jedes Mal ohne Probleme abwärts.

Am Küstenkanal, der die Ems mit der Weser verbindet, fahren wir heute vorbei, denn wir wollen nach Papenburg, das wir noch nicht kennen.

Schon lange vor Ankunft in Papenburg haben wir aus der Ferne übers flache Land die riesige Halle der Meyer Werft und das neueste Kreuzfahrtschiff gesehen. Leider regnet es, als wir näher herankommen.

Als wir aber vor der Schleuse zum Papenburger Hafengebiet auf höheres Wasser warten müssen, haben wir Gelegenheit, auf den Deich zu steigen und das neue Schiff aus der Nähe zu betrachten. Imposant!
Morgen wollen wir die Werft besichtigen.

In Papenburg

Papenburg (35.600 Einw.) ist aus einer Veensiedlung, nein auf deutsch natürlich Fehnsiedlung, also Moorsiedlung entstanden. Es hat sogar auch einen kleinen Moorpark, und im Museum erklärt ein 'Nachfahr' des Stadtgründers Von Velen, wie die Menschen hier vor Jahrhunderten lebten, Torf stachen und den Kanal bauten, um das Moorgebiet zu entwässern und den Torf zu verschiffen. Wie gut wir das doch schon kennen.
Den sehr langen Kanal gibt es immer noch. Er prägt das Bild der Stadt.

Und die Stadt hat den Kanal ins rechte Licht gerückt, mit neu(!)gepflasterten Sträßchen, Bäumen, vielen Blumen, hübschen kleinen festen oder zu klappenden Brücken aus verschiedenen Jahrhunderten.
Leider sind alle Brücken sehr niedrig. Wieviel lebendiger wäre das Stadtbild, wenn im Kanal und unter den Brücken hindurch kleine Boote fahren könnten.

Naja, immerhin gibt es einige große Boote bzw. Schiffe über die Stadt verteilt im Kanal, wie die 'Friederike' vor dem Rathaus. Sie dient als Tourist-Info und wirkt eigentlich wie eine Dekoration.
Die Boote und Schiffe, die alle in der Stadt gebaut wurden, deuten aber auch darauf hin, dass Schiffbau eine große Tradition hat in Papenburg und es zeitweise sehr viele Werften in der Stadt gab.

Auch der große Kran am Jachthafen und andere Kräne im Umfeld der alten Jos. L. Meyer-Werft erinnern als Denkmale an Schiffbau und Handelsschifffahrt.

Papenburg: Besichtigung der Meyer Werft 04.09.2015

Ein proppenvoller Bus bringt uns am nächsten Tag hinaus an die Ems zum Werftgelände, das uns hier im Modell vorgestellt wird.
Es folgt ein sehr interessanter Vortrag in Wort, Bild, Film, Modell über die Geschichte der Familie Meyer, die ersten Boote, ...

... die immer größer werdenden Schiffe,
(Hier das Modell der 'Quantum of the Seas', des bisher größten Meyer-Schiffes; die nächsten zwei AIDA-Schiffe sollen noch größer werden);
...die Entstehung der Schiffe vom Vertragsabschluss bis zur Auslieferung in höchstens 36 Monaten;

... die immer verrückter werdenden Wünsche der Auftraggeber
( eine Autoscooter-Bahn wurde gebaut, ein Golfplatz, eine große Kletterwand, eine riesige Wasserrutsche, ein Kranausleger mit Kapsel für einige Personen zum Ausschwenken übers Meer oder hoch übers Schiff; für ein Disney-Schiff digitale Aussen-Bullaugen für die Innenkabinen, durch die das Meer zu jeder Tageszeit und in jeder Sturmstärke gezeigt werden kann, und durch die auch Disney-Figuren hereinkucken, usw.):

...die komplizierte Ausschiffung der fertigen Schiffe rückwärts durch die eigentlich zu schmale und zu flache Ems.

Und natürlich bekamen wir auch Einblick in das große überdachte Trockendock,

...wo eigentlich recht wenige Menschen bei der Arbeit waren,...

...aber es ist Freitagnachmittag, da haben die meisten Mitarbeiter um 15°° Feierabend, damit die Familien ein langes Wochenende miteinander verbringen können.
Man erzählt uns, die Meyer Werft sei als einer der familienfreundlichsten Betriebe Deutschlands ausgezeichnet worden.
Weitere Beispiele dafür sind ein großer werkseigener Kindergarten und die zweiwöchige Schließung der Werft in den Sommerferien.

Die 'Norwegian Escape' wird voraussichtlich am 13.9.15 die Überfahrt über die Ems antreten. (siehe Google)

Von Papenburg nach Kamperfehn 05.09.2015

Zügig kommen wir heute bei der Auto- und Eisenbahn-Klappbrücke durch, und in die offene Seeschleusen-Kammer zur Ems hin können wir direkt einfahren.

Noch immer fließt das Wasser der Ems abwärts und strömt dadurch auf unserer Fahrt aufwärts kräftig gegen uns an. Statt wie bei ruhigem Wasser mit 11km/h, kommen wir jetzt bei gleicher Drehzahl nur mit 6 km/h voran.
Die Fahrrinne ist sehr eingeschränkt durch Schlickflächen, ...

... auf denen viele Wasservögel nach Nahrung suchen.

Zwei Schleusen und drei Stunden später sind wir ins ruhige Wasser des Küstenkanals abgebogen, wo Tom nach der anstrengenden Ems-Fahrt erst mal ein Schläfchen halten muss.
Hinterher schlägt er Sahne, ich koche Kaffee und wir genießen leckeren Apfelkuchen. Tom wieder vom Kühlschrank aus und ich bin auf dem Stuhl bereit, mal aufzustehen und ein Richtungs-Knöpfchen zu drücken, falls nötig.

Nach zwei Stunden auf dem Küstenkanal biegen wir zum 2. Mal in den ganz schmalen, ziemlich flachen Elisabethfehnkanal ein. (Siehe Reiseteil 2, 26.5.15 'Von Oldenburg nach Kamperfehn').
Wieder rumst es häufig, wenn wir über unsichtbare, versunkene Äste fahren.
Und wieder finden wir einen schönen, ruhigen Platz beim Bootsclub Kamperfehn.

Hier schließt sich ein großer KREIS unserer Reise!
Vom Elisabethfehnkanal sind wir im Mai nach Leer, dann über den Dollart nach Groningen und bis ins Lauwersmeer in der nördlichsten Ecke der Niederlande gefahren, bevor wir den Bug südwestwärts wendeten und bis hinunter in die südwestlichste Ecke bei Terneuzen (NL) kurz vor Gent (B) fuhren.
Durch die Mitte und den Nordosten ging es dann wieder zurück nach Deutschland.

Von Kamperfehn nach Oldenburg 06.09.2015

Fast alle Orte, die wir von jetzt an auf der Rückreise anlaufen, haben wir schon auf der Hinfahrt besucht.
Manchmal sind wir in einem anderen Hafen gelandet, wie hier in Oldenburg. Auf der Herfahrt lagen wir im Jachthafen nahe der Innenstadt. Heute müssen wir, als wir gegen 12.30 Uhr ankommen, vor der Schleuse im Küstenkanal liegen bleiben, denn es ist Sonntag, da ist die Schleuse nur bis 12 Uhr in Betrieb. Macht nichts. Es ist ein ruhiger, grüner Liegeplatz, an dem wir auch übernachten können.

Der von hier etwas weitere Weg ins feine Städtchen führte uns zum Schloß, ...

... durch die hübschen kleinen Einkaufsstraßen ...

... und auf dem Rückweg durch den sehr schönen Schlossgarten, in dem ich an jeder Rosensorte schnuppern musste (ich liebe Rosenduft!) und zunächst das Fotografieren der sehenswerten Anlagen ganz vergaß.
Bei diesem prächtigen Baum fiel es mir erst wieder ein!

Von Oldenburg nach Bremerhaven 07.09.2015

Am nächsten Vormittag geht es das Flüsschen Hunte abwärts.
Im Gegensatz zur Herfahrt haben wir jetzt Hochwasser und müssen nicht zu den Schafen auf hohem Deich hinaufkucken, sondern haben sie auf gleicher Höhe neben uns. Und es ist doch auch schön, die Landschaft hinterm Deich betrachten zu können.
Übrigens finde ich diese Schaf-Rasse mit schwarzem Kopf und passenden Beinen irgendwie eleganter als die ganz hellen; vor allem so frisch geschoren.

Da sind wir wieder in der breiten, schnell abwärtsfließenden Weser, in die die Hunte beim Werftstädtchen Elsfleth mündet.

Wir hätten nicht gedacht, dass in der Weser Krabben gefangen werden. Dieser Kutter ankert, und fischt alles auf, was das Wasser ihm in die Netze treibt.

Wir haben übrigens kräftigen Nordseewind gegen das ablaufende Wasser und damit bald nach dieser Stelle so starke Wellen, dass mir etwas mulmig wird, je mehr wir uns Bremerhaven und der offenen See nähern.
Aber es ist dann überhaupt nicht schlimm, denn die Weser macht zuletzt eine Kurve. Damit kommen wir in Abdeckung und die Wasserfläche ist nicht mehr groß genug für hohe Wellen.

Wir legen uns übrigens heute in Bremerhaven nicht in die Geeste-Mündung, sondern fahren durch diese Seeschleuse ...

...in den großen Neuen Hafen (hier eine Aufnahme vom Mai von der hohen Turm-Plattform des Hilton Hotels).

Von Bremerhaven nach Bad Bederkesa 08.09.2015

Es ist trüb und kühl als wir am Dienstag wieder ablegen.
Da liegt die Bremer Kogge 'Ubena von Bremen' im Neuen Hafen. Sie war, glaube ich, der erste Hanse-Koggen-Nachbau in Deutschland oder überhaupt.

Die moderne Skyline am Neuen Hafen. Jetzt geht's weiter rechts gleich in die Mündung der GEESTE hinein.
Die hat diesmal Hochwasser, was eigentlich ja schöner aussieht.
Aber spannender, weil ungewohnter war es im Mai schon, durch die Schlick- Landschaft zwischen Tide-Sperrwerk und Geeste-Mündung zu fahren (Fotos siehe Ende des 1. Reiseteils).

Hier sind wir schon kurz vor unserem heutigen Ziel Bad Bederkesa.
Dies ist der schönste Teil des GEESTE-BEDERKESA-KANALS.
So schmal, grün, wild, - und tief genug, dass es nicht rumst.

Tom entdeckt einen Eisvogel, der niedrig übers Wasser vor uns weg fliegt, als wir näher kommen. Mehrmals macht er das. Ich kriege ihn leider nicht aufs Foto.

In Bad Bederkesa

Burg und Archäologisches Museum; versäumen wir leider zu besuchen.
Und die entspannenden Angebote der Moortherme nutzen wir auch nicht, obwohl wir vorher mit dem Gedanken gespielt hatten.

Wir sonnen uns, lesen, unterhalten uns mit dänischen Bootsnachbarn in unserem Alter, die in ihren 3 Reisemonaten bis Nancy in Frankreich gekommen sind. Da sie im nächsten Jahr zwei Monate durch Holland reisen wollen, empfehlen wir ihnen unseren Reisebericht, an dem sie dann auch Interesse zeigen.

Wenn man vom Bootssteg über die kleine, blumengeschmückte Brücke auf die andere Seite des Kanals geht, hat man den Bederkesaer See vor sich, ungefähr doppelt so groß wie unser Bornhöveder See, mit Mietbötchen und Badestelle.
Und einem Restaurant, in dem wir abends draußen mit Blick auf den See gut essen.

Von Bad Bederkesa nach Otterndorf 09.09.2015

Nach klarer, kalter Nacht liegt morgens Dunst über dem Kanal, der sich in der Sonne aber schnell auflöst.

Die Dänen vor uns und ein Segelboot mit gelegtem Mast brechen früher als wir auf in Richtung Otterndorf an der Elbe.
Wir wissen nicht, ob wir alle drei dort hinkommen, denn der HADELNER KANAL, wie er ab Bederkesa heißt, hat HOCHWASSER.
Und das kann durch die Otterndorfer Schleuse nicht an die Elbe abgegeben werden, die selbst seit einigen Tagen zu starkes Hochwasser hat, mit Überschwemmungsgefahr z.B. am Hamburger Fischmarkt.
Das bedeutet für uns: Die niedrigste Brücke unterwegs, normalerweise 2,70 m über dem Wasser und für unsere 2,40 m mit gelegtem Mast kein Problem, hatte gestern nur 2,30 m Durchfahrtshöhe. Vom Schleusenwärter erfahren wir am Telefon, dass er hofft, bei Ebbe heute viel Wasser ablaufen lassen zu können. Wir sollen bis vor die Brücke fahren, und falls wir nicht durchpassen, am Steg davor bis morgen warten, hoffend, dass das Wasser dann niedrig genug ist.

Man sieht, dass das Wasser im Kanal ganz schön hoch steht.
Ich setze mich bei dem schönen Wetter aufs Dach und halte nach Störchen Ausschau. Tom hatte im Mai eine große Gruppe gesehen. Jetzt scheinen sie aber alle nach Afrika unterwegs zu sein.
Plötzlich höre ich ganz leise bekannte Vogelstimmen über mir. Einige Pünktchen sehr hoch oben entpuppen sich durchs Fernglas als Kraniche. Die lassen sich also noch Zeit, überwintern vielleicht ja in Südspanien.

Eine große Wolke aus Staren und Kiebitzen fällt mir auf, die zusammen in schönen Formationen über dem Kanal hin und her schwingen und sich dann gemeinsam auf einer Kuhweide niederlassen.
Leider hab ich nur diesen Nachzügler noch in scharfem Foto erwischt.

Bald darauf macht Tom ein Schläfchen und ich übernehme das Steuerrad.
Wir nähern uns der problematischen Brücke.
Aus weiter Ferne kann ich auf dem langen, schnurgeraden Kanal mit Fernglas beobachten, wie der Däne (2,60 m Höhe) sich langsam der Brücke nähert, sich unter der Brücke in ihrem Schatten plötzlich quer stellt, dann aber dahinter wieder von der Sonne beschienen wird. Der Segler folgt problemlos.
Also ist das Wasser ausreichend gesunken und die Brücke auch für uns leicht zu passieren.

Und da sind wir schon im Otterndorfer Hafen.
Kaffee-Trinken, Räder raus und ...
(Fortsetzung dieses Satzes neben dem nächsten Bild!)




Am rechten Steg liegen die Dänen; sehr erleichtert, gut hier angekommen zu sein.
Das Boot links vor ihnen ist auch eine BARKAS, aus den Niederlanden, wie man an der Flagge sieht. Sie ist farblich etwas anders als BOREAL und hat keine Persenning. Ihr Heimathafen ist das hübsche Städtchen Dokkum im Norden Frieslands.
Das Paar an Bord wirkt deutlich älter als wir. Er geht schwerfällig mit Stock.
Am späteren Nachmittag kommen sie bei uns vorbei, sprechen uns an, erzählen von ihrer langen Dänemark-Reise. Wir können es kaum glauben: sie ist 80 und er schon 87 Jahre alt ist!! Und sie waren in den letzten Jahren oft in Schweden, sind zweimal durch den Götakanal gefahren! Alle Achtung!! Sie laden uns auf ihr gemütlich eingerichtetes Boot ein, zeigen ihren guten Bruce-Anker und die Befestigung an Bord, und erklären, wie sie in den Schären geankert haben. "Bei viel Wind und Welle sind wir natürlich im Hafen geblieben", erzählen sie in gutem Deutsch, "wenn nötig manchmal auch eine Woche lang." Wir haben Respekt vor diesen alten Herrschaften.

... erstmal verblüfft diese Art anzulegen bestaunen!
Es ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, Arbeiten am Unterwasserschiff auszuführen, womit der Eigner auch bald beginnt.

Wir radeln erstmal zum nahen Strand, der eigentlich keiner ist, sondern nur trockengefallener Nordseegrund.
Baden sollte man da draußen nicht, denn die Bugwellen der recht schnell fahrenden großen Schiffe können einen umreißen und hinausziehen.

Das Wasser beginnt gerade wieder aufzulaufen.
Im Hintergrund sieht man erste Hafenanlagen von Cuxhaven.

Nach einem kleinen Marsch zur Wasserkante fahren wir ins Städtchen, drehen eine Runde um die Kirche mit den schönen, alten Häuschen drum herum und kaufen im Supermarkt ein.
(Fotos zu Otterndorf siehe Reiseteil 1, 22.05.2015)

Beim Einkauf treffen wir die Dänen. Sie berichten uns, dass es für sie unter der niedrigen Brücke sehr knapp war. Sie mussten schräg einfahren, sich beide auf eine Bootsseite stellen, um diese unter der niedrigen Zackenreihe am Ende der Brücke durchzukriegen und dann mit der anderen Seite das Spiel wiederholen! DIE HABEN NERVEN!
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