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Von IJmuiden nach Rotterdam

Reiseteil 6


über Haarlem
Zandvoort
Leiden
Den Haag
Scheveningen
Delft


Strecke IJmuiden - Rotterdam: 97 km
Fahrtage: 4
Landtage: 4

Von IJmuiden nach Haarlem 5.7.15

Um nach Haarlem zu kommen, müssen wir zunächst 10 km auf der IJ bzw. dem Noordzeekanaal, wie das Gewässer auch genannt wird, zurück und dann gemächlich südwärts auf dem Flüsschen Spaarne, mit kurzem Aufenthalt an einer Schleuse, bis Haarlem fahren.
Es ist Sonntag und viele Bootjes sind mit uns unterwegs.
Schön ist der Anblick der Mühle und der Grote Kerk, als wir uns dem Liegeplatz in HAARLEM nähern.

Eben nach links um die Mühle herum, durch eine Drehbrücke, die für uns schnell geöffnet wurde, da man uns erwartete, denn man hatte vorher schon zwei Klappbrücken für uns öffnen müssen.
Und schon haben wir an diesem hübschen Platz festgemacht.
Die Einbahnstraße neben uns hat wenig Verkehr, wir können das Drehen der Brücke und vielfältigen Bootsverkehr beobachten ...

...und sind nach wenigen Schritten im Gewirr der kleinen Altstadtgassen, die uns im Zickzack ...

...zum Markt mit seinen prächtigen Gebäuden bringen.
Erstaunlicherweise haben die Geschäfte geöffnet. Wir bummeln lange durch die überwiegend schmalen Straßen, kucken die schönen Häuser an, suchen vergeblich nach einem Mobile-Geschäft, um endlich mit neuer 1-Gigabyte-Simcard am Reisebericht weiterschreiben zu können, finden dafür aber leckeren Käse in einem tollen Käsegeschäft und werden von einem heftigen Regenschauer überrascht!

Als später die Sonne wieder herauskommt, scheint die Mehrzahl der Haarlemer Bewohner mit kleinen Bötchen aller Art diesen Sonntagnachmittag auf dem Wasser zu genießen. Viele winken uns dabei fröhlich.
Im Gegensatz zu den Bewohnern dieses modernen Turmhauses mit kleinem, stilvollem Garten unserem Liegeplatz gegenüber.

Ihr kleines Boot bleibt liegen. Er liest hinterm Schilf versteckt, sie pusselt an den Pflanzen herum.

Erst gegen Abend gehen wir noch einmal in die Stadt, diesmal an unserem Wasserlauf entlang, und kommen dabei an der 'Waag' vorbei.
Hier wurden alle Waren, die von Schiffen und sicher auch von Fuhrwerken in die Stadt gebracht wurden, gewogen und anschließend wurden die Steuern dafür berechnet.
Fast in jeder Stadt gibt es noch so eine schöne, alte Waage, in Friesland oft mitten auf dem Marktplatz stehend.
Wir sind inzwischen übrigens in Noord-Holland und Haarlem ist die Hauptstadt dieser 'Provincie'.

An der Waag vorbei gehen wir auf die prächtige Grote oder St. Bavo Kerk zu, wirklich ein sehr imposantes, in mehreren Jahrhunderten gewachsenes Bauwerk! Die müssen wir uns morgen von innen ansehen!

Da ist ja was los auf dem Platz neben der Kirche!
Und wie wir beim Weiterbummeln sehen in jedem Restaurant mit Tischen im Freien.

Ah! Eine echt italienische Gelateria!
Die hätten wir zu Füßen von 'De Grote' nicht erwartet!

Eisschleckend auf der Bank sitzend lassen wir unseren Blick an der Kirche mit ihren vielen Winkeln, Erkern, Türmchen hinaufwandern bis zur feinziselierten, vergoldeten Turmspitze, die gerade noch die letzten Sonnenstrahlen einfängt! Toll!

'Unser Bootsführer' Jan Werner beschreibt übrigens Haarlem als eine 'der prächtigsten Städte der Niederlande' mit den schönsten Bauwerken am Grote Markt: das einstige Schloss der Grafen von Holland, jetzt Rathaus; die Vleeshalle, Zunfthaus der offensichtlich sehr reich gewesenen Fleischer (siehe vorhergehendes Foto neben der Kirche) und 'De Groote' selbst, natürlich!

Das unserer Meinung nach weniger prächtige als vielmehr merkwürdig zusammengesetzte einstige Schloss, jetzt Rathaus (links zwischen Bäumchen und Denkmal).

Von Haarlem mit Zug nach Zandvoort 6.7.15

Für den heutigen Montag ist wieder Super-Wetter angesagt!
Da bietet es sich doch an, mal zu sehen, wo die Haarlemmer baden gehen. Zumal die Museen in der Stadt geschlossen haben.
Ein Zug bringt uns in ca. 10 Min. nach Zandvoort, einem kleinen, lebhaften Badestädtchen mit breitem, gut gepflegtem Strand. In flachen, von der Flut zurückgelassenen Strandseen können die Lütten schön planschen und bauen, während die Großen, uns eingeschlossen, sich in die Brandung stürzen.
(Nein, ich stürze mich nicht. Darf ja kein Wasser in die Ohren kriegen! Muss Brechern ausweichen und hochspringen; macht auch Spaß!) Ist herrlich erfrischend!

Auch spazieren lässt es sich auf dem festen Sand sehr gut.
Am Ende der Bebauung, wo die Dünen beginnen, sehen wir dann die ersten Muschelbänke, die vor dem Ort selbst wohl immer mal wieder zusammengeschoben und entfernt werden.
Wieder sind es überwiegend Schwertmuscheln, die seit 1976 von Schiffen aus Amerika mitgebracht wurden und sich in der südlichen Nordsee (laut Wikipedia) und auch hier verbreitet haben.

Hallo, uns geht's gut!!

Die Dünen-Landschaft ist übrigens auch toll; erstreckt sich teilweise einige Kilometer ins Landesinnere, so kam es uns zumindest vom Zug aus vor.
Und es gibt küstennah einen Super-Radzaweg, äh Radweg!
Doch, die Nordsee hat auch was! Müssen wir Ostseefans zugeben. Es fehlen ihr nur die schönen Steine.

Von Haarlem nach Leiden 7.7.15

Vor unserer Weiterreise besuchen wir das Teyler-Haus ganz in unserer Nähe , das im 18. Jhdt. erbaute, älteste Museum der Niederlande, gestiftet vom reichen, wissenschaftlich sehr interessierten Kaufmann Teyler.
Es zeigt beeindruckende Fossilien, alte physikalische Geräte (was interessiert wohl wen von uns?), fremdartige Mineralien, Instrumente aus den Anfängen der Musikübertragung (da kann man in vieles hineinhören), Gemälde des 16.-18. Jhdts. und noch einiges mehr. Ulkige Zusammenstellung, aber doch interessant!

Kaum wieder an Bord, sehen wir einen ganzen Konvoi von Segelyachten, die durch die Schwenkbrücke wollen. Schnell ablegen, denn mit ihnen kommen wir gut und zügig durch alle Klappbrücken durch, da sie für die Durchfahrt angemeldet sind.
Ach, jetzt haben wir die Grote Kerk doch nicht von innen gesehen! Schade!

Sechs Segler sind es im Konvoi, aber warten müssen sie doch immer mal wieder und wir mit ihnen, besonders bei Eisenbahnbrücken.
Unterwegs durch flaches Land kommen wir gemeinsam mit ihnen am 'Keukenhof' vorbei, die Sensation zur Zeit der Tulpenblüte. Wissen wir nicht, denken uns nichts dabei, als wir den Namen lesen.
Zu dem Zeitpunkt erwischt uns eine erste starke Bö, die die Yachten durcheinander und auf uns zu treibt. Schnell zurücksetzen!
Bald darauf können wir bei einer niedrigen Brücke, unter der wir mit gelegtem Mast durchpassen, den Konvoi überholen.

Später auf dem Seengebiet 'Kaagerplassen' legt der sehr böige Wind in Schauern auf 5-6 Bft. zu. In dem beliebten Wassersportgebiet sind viele Jugendliche mit Jollen unterwegs und haben große Mühe, nicht zu kentern. Zwei Mädchen mit Katamaran haut es um. Sollen wir helfen? Sie kriegen das Boot nicht hoch, halten sich daran fest. Sie haben Schwimmwesten an und treiben aufs Ufer zu. Das werden sie ohne uns schaffen.

Bei Ankunft vor dem schon überfüllten Passantenhaven in LEIDEN werden wir vom Havenmeester gleich zu einem Liegeplatz an einem kleinen Park geschickt, wo schon einige Boote liegen.
Macht nix. Bei Spaziergängen zum Haven oder in die Stadt kommen wir immer an zwei so hübschen, kleinen, blumengeschmückten Grachten vorbei.

Die Universitätsstadt Leiden (100 000 Einw.) wurde im 13. Jhdt. am Zusammenfluss von zwei alten Rijn-Armen gegründet. Dort wurde ein Hügel aufgeschüttet und eine Burg darauf gebaut, deren Rundmauer noch heute steht.

Vom Fuß der sogenannten 'Burcht' auf dem Hügel hat man einen guten Blick auf die Hooglandskerk. Ihr Schiff ist beeindruckend hoch, das Innere wieder in Weiß- und Beigetönen gehalten, zeigt keinen Schmuck. Ein älterer Herr, dessen Aufgabe es ist, die Besucher zu zählen, erklärt uns, dass die Kirche noch regelmäßig zu Gottesdiensten ('Erendiensten') genutzt wird, und dass von den 300 Gemeindemitgliedern noch viele kommen. Im Winter wird ein rechtwinklig drangebautes Seitenschiff mit Trennwänden abgeteilt und kann so gut beheizt werden. Auf unsere Frage, warum es denn kein Kreuz in der Kirche gibt, antwortet er erstaunt: "Aber das ist doch eine evangelische Kirche! Da hat man das doch nicht!"

Mit seinen schönen, kurvigen Grachten,...

...die sich teilweise auch erweitern, mit Restaurants auf den Brücken oder in schmalen Gassen, und vielleicht auch durch die vielen Studenten, die das Stadtbild verjüngen, wirkt Leiden auf uns lebendiger und noch ansprechender als Haarlem.
Wir bleiben auch hier einen Tag länger.
Haben nämlich hier endlich eine neue SIMCARD kaufen können, in einem ernstzunehmenden Fachgeschäft, dessen Angestellter in der Lage war, sie für uns per Anruf aktivieren zu lassen. Klasse! Jetzt kann's mit dem Reisebericht weitergehen!

Das Rathaus der Stadt, prächtig wie ein Schloss.

Die zweite große Kirche der Stadt, die Sint Pieter Kerk, wird nur noch für Veranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen benutzt und kann auch für private oder Firmenfeierlichkeiten gemietet werden.

Der größte Sohn der Stadt, Rembrandt van Rijn, wurde hier geboren, in der nahen Lateinschule unterrichtet und in der Kirche konfirmiert. Seine Eltern sind in der Kirche begraben. Natürlich gibt es im Kunstmuseum 'De Lakenhal' (Tuchhalle) auch einige Bilder von ihm.

Wir gehen bei diesem schönen Wetter nicht ins Museum, sondern in den 'Horticus Botanicus', den ältesten botanischen Garten West-Europas, eine 1590 von der Universität angelegte 'groene schatkamer mit zeldzame planten' aus Süd-Asien, -Europa und -Afrika. Carl von Linné hat hier gelernt und gelehrt.
Und wir erfreuen uns an schönen Blüten...

...und Pflanzen.

Auf der dem Garten und den Universitäts-Instituten gegenüberliegenden Seite der Gracht stehen vornehme Zurückhaltung ausstrahlende, schöne Häuser, häufig von Professoren bewohnt.
Laut Jan Werner wird Leiden gern als die 'intellektuelle Hauptstadt Hollands' bezeichnet, von anderen Holländern dagegen eher als 'Hauptstadt des intellektuellen Hochmuts'.
Wie auch immer, uns gefällt diese Stadt! Wie zu Haarlem können wir auch zu Leiden sagen: eine Perle!

Und jetzt geht's weiter in die nächste Hauptstadt, die der niederländischen Regierung.

Von Leiden nach Den Haag 9.7.15

Es sind nur 21 km bis Den Haag, auf denen es kaum einmal durch ländlich grünes Gebiet geht. Ein Vorort reiht sich an den anderen. Schon weit vor der Stadt gleiten wir an Villen mit parkähnlichen Gärten vorbei, wobei die Villen sich meist hinter Bäumen verstecken.

Der kleine Vorort Voorburg*, mit Sägemühle, Kirche und nettem Restaurant an der gemütlichen, alten Schleuse im Zentrum, lädt zum Bleiben ein. Sollen wir? Och nee!
(Wären wir doch geblieben! Der Hafen, der uns in Haag erwartet, ist recht weit draußen und öde!)

* Ich muss mich korrigieren: Wie ich gerade von Arno per E-Mail erfahren habe, ist dieser schöne Vorort Leidschendam! Danke, Arno!
Das kommt davon, wenn man erst eine Woche später diesen Tag beschreibt.

Eine der mit 2,50 m niedrigsten Brücken steht uns noch bevor. Schwups den Mast gelegt, so haben wir 2,40 m . Trotzdem halten wir wie immer den Atem an, ich peile am Handlauf entlang den Abstand: Ja, geht! Als Tom später das Foto sieht, sagt er: Oh, Gott!

Noch ein Villengarten.

Putzig beschnittene Bäume und...

...die ersten Nilgans-Küken, die wir sehen.

Dann biegen wir nach rechts ab und kommen in den Binckhorsthaven des WSV de Vliestrek, einen schmalen Stichkanal zwischen einer Autowaschanlage und Lagerhallen rechts, Lagerhallen und altem Fabrikgebäude (oder so) mit einem Restaurant links.
Jan Werner empfiehlt ihn als den akzeptableren von zwei möglichen Häfen und meint dann:
" 's-Gravenhage"(des Grafen Wäldchen), " bei uns meist Den Haag genannt...
hat keine besonders guten Liegeplätze, tut nichts für uns Bootsfahrer und bietet auch keine gute Versorgung. Dennoch lohnt ein Besuch sehr."

Außer uns ist nur noch ein französisches Gastboot mit sehr gut gelauntem, englisch sprechendem Skipper da.
Sie haben schon ein paarmal versucht, den Hafenmeister telefonisch zu erreichen. Er wird wohl irgendwann zum Kassieren kommen, spätestens morgen früh. Denken wir auch, denn so kennen wir es aus Ostseehäfen.
Aber wie kommen wir durch das verschlossene Tor nach draußen? Ein Holländer verrät uns den Code und seine Frau zeigt uns die Richtung zur nächsten Bushaltestelle.

200 m vom Hafen entfernt stoßen wir schon auf ein prominentes Gebäude: den 'Cour International de Justice', den Internationalen Gerichtshof! Denken wir, haben aber ungenau gelesen, werden später eines Besseren belehrt. Was Internationales ist es jedenfalls!
Um die Ecke 'ne Bushaltestelle, wegen Baustelle um eine weitere Ecke verlegt; 'ne halbe Stunde in Staub und Hitze warten auf Bus 28 (während schon 4mal der 26er vorbeifährt!!), der uns zur beeindruckenden Central Station bringt, von wo wir mit der Tram ins Zentrum fahren.
Wir haben's tatsächlich geschafft! Wir sind in DEN HAAG!

Wieder ein weißes Haus: das neue, sehr moderne Stadshuis (Rathaus) mit Tourist-Info, bei der wir uns einen Stadtplan holen.
Sofort fällt uns auf: DEN HAAG (C. 460000 Einw.) ist ganz etwas anderes als alle anderen Städte bisher: breite Einkaufsstraße mit allen großen europäischen Kaufhäusern (auch C&A, Peek & Cloppenburg; natürlich der Bijenkorf, das bekannteste niederländische Großkaufhaus, und viele mehr), alle bekannten Boutiquen (die es allerdings auch in den kleineren Städten gab). Und diese alle in neuen, eigenwilligen, teilweise von Stararchitekten entworfenen Gebäuden!
Dazwischen und besonders in schmaleren Einkaufsstraßen auch schöne alte Gebäude.

Besonders schön: diese alte Jugendstil-Passage mit teuren Modegeschäften.

An einem Platz hinter der Passage drei ganz verschiedene und unterschiedlich alte Gebäude: eine Herberge aus dem 17. Jhdt., ein Prachthaus aus der Gründerzeit und links ein rundes, buntgefliestes Haus von heute mit Boutiquen.

Das alte Rathaus aus dem 16. Jhdt. neben der Hauptkirche St Jacobus, die schon geschlossen hat.

Der Grote Markt an einem Ende der Haupteinkaufsstraße vermittelt an diesem warmen Tag fast mediterranes Flair. Gern treffen sich die Haager hier, um stehend mit Bekannten bei einem Glas Wein oder Bier den Feierabend einzuläuten.

Wir lassen uns hier gern in dieser angenehmen Atmosphäre nieder, essen einen sehr leckeren Salat mit Kip (Hähnchen) und von Rüben/ Wurzeln abgehobelten, interessant schmeckenden Streifen.
Anschließend schlendern wir noch herum, setzen uns auf eine Bank in der Grote Markt Straat und beobachten die Vielfalt der Menschen um uns herum.
Und das ist das zweite Besondere, das Den Haag von den anderen Städten unterscheidet: die vielen Menschen aus Afrika, aus arabischen Ländern und aus Asien, die meisten von ihnen (meinen wir) niederländisch sprechend, wahrscheinlich wohl viele auch mit niederländischer Staatsbürgerschaft, die Jüngeren oft in freundschaftlichem Kontakt mit niederländischen Jugendlichen. Auch beeindruckend!

Eine Nebenstraße der Grote-Markt-Straat führt durch dieses chinesische Tor ins Chinesische Viertel (im Plan: 'China Town'), wo tatsächlich fast nur Chinesen leben und ihre Geschäfte haben.
Am Kantstein davor sind chinesische Zeichen eingeschliffen mit nachfolgender niederländischer Übersetzung. Eine junge Chinesin fotografiert sie begeistert.

Nach den chinesischen kommen einige jüdische(?), indische und dann arabische Winkels (Geschäfte), eine kleine Moschee im Hinterhof und Männer in Kaftan.
Wir gehen weiter an einem kleinen Park und an der Haager Hoogschule vorbei (deshalb die vielen jungen Menschen hier) und kommen zum Bahnhof Hollandse Spoor, von dem 10 Minuten später ein 26er!! Bus uns in die Nähe unseres Hafens bringt.

Den Haag 10.07.15

Heute ist Museumsbesuch angesagt. Wir freuen uns auf Rembrandt, Vermeer und Co, deren Bilder wir im feinen Mauritshuis finden werden.

Rembrandt 'Zelfportret'

Da ist er, Rembrandt van Rijn, 17 Jahre alt!
Schon in so jungen Jahren so ausdrucksvoll, so lebendig malen zu können! Wirklich meisterhaft!
Und selbstbewusst! Zwei Jahre später eröffnete er in seiner Geburtsstadt Leiden sein erstes Atelier.

Erstaunlicherweise darf man die Bilder fotografieren, natürlich ohne Blitz.
Hier kommen noch ein paar von ihm: und anderen.

Rembrandt 'De anatomische les (Vorlesung) van Dr. Nicolaes Tulp'

Eine Gruppe chinesischer Touristen lauscht dem herrlich lebendigen, englischen Vortrag des Herrn in Weiß, der wiederum stückchenweise von einem etwas überforderten Chinesen in seine Sprache übersetzt wird, wobei einige seiner Landsleute helfend einspringen!
Die etwas andere Art einer Führung für uns. Herrlich!
Wir verstehen den Vortrag gut, haben auch schon einiges über das Bild mit seinen versteckten Andeutungen gelesen.

Rubens 'Oude vrouw en jongen' (Alte Frau und Junge)

Die Aufnahme ist nicht gut. Aber auch dieses Bild, eines der ersten in der Ausstellung, hat uns berührt.

Johannes Vermeer 'Meisje met de parel'

Wer kennt nicht das 'Mädchen mit dem Perlenohrring', wie es bei uns heißt.
Ich habe den fiktiven Roman über die Entstehung des Bildes sehr gern gelesen und finde es schön, es hier im Original zu sehen.

Wir unterbrechen das Bilder-Betrachten mit Mittagessen und später auch Kaffeetrinken und gehen erst, als wir alle Bilder gesehen haben. Und auch einen Vortrag mit Videos über Untersuchungen zur Echtheit eines Rembrandtbildes gehört haben. Es hat sich gelohnt!

Das Mauritshuis gehört zum Komplex des 'Binnenhofs', dem Sitz der niederländischen Regierung, und ist von Ministerien umgeben.
Wie auch dies kirchenähnliche Gebäude, der 'Ridderzaal', zu dem der König jährlich im September mit einer goldenen Kutsche fährt, um dort die Sitzungsperiode des Parlaments zu eröffnen.

Bei Berichten in unserem Fernsehen über das niederländische Parlament wird der Binnenhof eher von der linken Seite gezeigt.
Die neuen, modernen Gebäude im Hintergrund werden uns dabei glatt unterschlagen.

Eigentlich müsste man hin, sich den Hals verrenken, um ihre Höhe richtig zu empfinden; vielleicht, wenn möglich, in einem Fahrstuhl hinauf fahren, um einen Blick von oben auf die Stadt zu haben, aber irgendwie ist uns nicht danach.

Das höchste Gebäude Den Haags und vierthöchste der Niederlande ist übrigens der 'Hoftoren' (Toren = Turm), das weiße mit dem schrägen Dach dort hinten, das deshalb von den Haagern 'de Vulpen' (= Füller) genannt wird. Es ist 142m hoch, hat 29 Stockwerke und beherbergt das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. (Wikipedia)

Wir setzen uns lieber auf eine schattige Bank in einem Palais-Garten und sehen dem bunten Treiben dort zu, bummeln noch ein bisschen durch Noordeinde mit Antiquitätengeschäften, kleinen Galerien und Residenzen von Gesandschaften und machen uns dann auf den Weg zurück zu Boreal.

Mit dem Rad nach Scheveningen 11.07.15

Unbedingt ansehen sollte man sich "das größte und bekannteste, vor allem aber eleganteste Seebad der Niederlande mit seinem schon unter Denkmalschutz stehenden prunkvollen Kurhaus", meint Jan Werner.
Also müssen wir hin, zumal es schon wieder ziemlich warm ist. Da es nur ca.10 gut ausgeschilderte km sind und die Radwege prima, werden die Räder aufgeklappt.
Und dann sausen wir in und durch die Stadt, an der Central Station vorbei, auf super Radwegen unter schattenspenden Bäumen her, an feinen Villen und einigen Botschaften vorbei mal wieder an die Nordsee. Landen direkt am wirklich eleganten, imposanten Kurhaus, jetzt Hotel Steigenberger, das allerdings von nichtssagenden hohen oder höheren Hotels praktisch eingequetscht wird.
Da bleibt die Eleganz auf der Strecke.

Die Promenade ist sehr breit, hat vor den Hotels ein Restaurant neben dem anderen, auch Bars. Sie ist nicht besonders voll, darf aber leider trotzdem nicht mit Rad befahren werden. Schade.
Auch unterhalb der Promenadenmauer ist der Strand mit Buden oder schicken Bars zugebaut. Wir empfinden das nicht als elegant, sondern nur als voll.
Wie viel schöner sind doch da die Promenaden in Travemünde oder Niendorf oder an der ostdeutschen Ostseeküste.

Uns zieht es wieder an den Strand in Dünen-Nähe, aber ihr seht ja, auch noch ziemlich voll.
Aber vorn am Wasser, ohne Blick zurück, ist die See wieder toll, brandet stärker als in Zandvoort, schmeißt mich einmal richtig um! Oha! (Meine Ohren haben nicht heftig reagiert!). Es wird viel von Groß und Klein gehopst, geschrien, weggerannt und gelacht am Wellensaum; es macht Spaß selbst dabei zu sein und andere zu beobachten.

Irgendwann haben wir Hunger. Können uns aber nicht überwinden, einen salzigen 'niuewe haring', der von der Werbung überall bejubelt wird, so in unseren Rachen gleiten zu lassen, wie die Kleine es hier mit Papa vormacht. Sie will gleich nochmal, während es dem Brüderchen schon vom Zusehen den Mund zusammenzieht.
Wir nehmen Fish and Chips.

Auf dem Rückweg sehen wir uns erst noch den großen Segel- und Fischereihafen an und entdecken dann im Städtchen diese hübsche Straße. Nicht elegant, sondern bunt und sommerfrisch.

Zurückgesaust nach Den Haag, fahren wir fast an diesem Gebäude vorbei.
"Halt!" ruft Tom, "Das müsste doch der Friedenspalast sein!" Ja, es ist das Vredenspaleis. Und hier werden wir jetzt eines Besseren belehrt. In einem Pavillon neben dem Paleis werden wir in einem sehr guten Audio-Video-Vortrag über seine Entstehung und Bedeutung informiert.
Er entstand Anfang des 20. Jhdts, als immer mehr einflussreiche Menschen aus vielen Ländern, Wissenschaftler, Autoren, Politiker, den Krieg nicht länger als etwas Ehrenhaftes heroisieren konnten, sondern in Friedensbewegungen ihn als etwas Entsetzliches ansahen und darstellten, das es zu verhindern galt.
Eine erste Friedenskonferenz fand 1899 in Den Haag statt, aus der dann das Ständige Schiedsgericht und schließlich der INTERNATIONALE GERICHTSHOF hervorging, für den dieses Gebäude gebaut wurde.
Das ist er also.

Jetzt wissen wir es genau: Das weiße Gebäude unten in der Nähe unseres Hafens ist der 'International Court of Criminal (!)Justice', also der Internationale Strafgerichtshof, in dem über Kriegsverbrechen einzelner Personen oder Gruppen entschieden wird.
Den Palast oder seine internationalen 'Nebenstellen' in Den Haag kann man nicht besichtigen.

Vor dem Park eine Blumenwiese, rundherum durch Steine eingerahmt, in die in allen Sprachen der Erde das Wort Frieden eingeschliffen ist.
Es sind sehr vielfältige, positive Eindrücke, die wir von Den Haag mitnehmen.

Wir beschließen, es damit mit Den Haag genug sein zu lassen,
und noch heute weiterzufahren.

Von Den Haag nach Delft, immer noch 11.7.15

Etwa 1 1/2 Stunden brauchen wir für die knapp 10 km von Den Haag bis nach Delft, wo wir gegen 17.30 Uhr im Fahrwasser nach Rotterdam, leider mit einer Straße daneben, festmachen und nicht optimal aber gratis liegen.
DELFT (ca.96.700 Einw.) hat eine schöne, nicht allzu große Altstadt, die man an einem Abend gut kennenlernen kann (man sollte nur nicht noch mehr Umwege machen wie wir, weil ich unbedingt durch dieses Tor die Stadt betreten wollte!) Ist aber doch hübsch, dieses Tor!

Die Grachten sind schmal und so mit Seerosen zugewachsen, dass nur kleine Boote ganz langsam durchfahren dürfen.

Der an diesem warmen Samstagabend sehr belebte Marktplatz mit seinem imposanten, von einstigem Reichtum zeugenden Rathaus!
Eine große Kirche, die Nieuwe Kerk, steht dem Rathaus gegenüber, Turm und Dach einer zweiten Kirche schauen aus einer Nebenstraße über die Häuser auf den Markt.

Dies hier gibt es gleich mehrmals rund um den Markt: Porzellangeschäfte mit Delfter Blau, alt und kunstvoll oder neu als Souvenir und an der Grenze zum Kitsch.
Schon entdeckt, das Meisje mit Perle? Vermeer ist hier in Delft geboren und hat mehrere Ansichten der Stadt gemalt.

Tom isst heute, wie viele Delfter,Mosselen, die zur Zeit überall angeboten werden. Sie schmecken ihm sehr gut.
Ich wollte endlich mal ein Saté essen, das man auch auf jeder Speisekarte findet, nicht aber im Wörterbuch. Ach, ein Spieß ist das! In diesem Fall mit Hähnchen, wie gewünscht. Als ich die Saus etwas abgekratzt habe , schmeckt es auch mir ganz gut.

Der 'Oude Jan', wie die Delfter den 75 m hohen Turm der um 1360 erbauten Oude Kerk (Alte Kirche) liebevoll nennen. Er hat sich bisher um 1,96 m aus dem Lot geneigt (Wikipedia)! Schon wieder so ein Schiefer!
Wir können ihn auch von Boreal aus sehen.
In der Kirche dazu liegt neben anderen wichtigen Persönlichkeiten auch Johannes Vermeer. Und : die Mitglieder des Königshauses werden hier begraben.

Von Delft nach Rotterdam 12.7.15

Dies ist nicht noch eine Delfter Kirche, sondern das erste Gotteshaus von Rotterdam, das wir nach 12 km Fahrt von Delft aus entdecken.

Und dies ist der Rotterdamer Yachthafen, in den wir nach einem kurzen Fahrtstück auf der sehr bewegten, breiten Maas einbiegen und dann einen guten Liegeplatz vor dem schönsten Hafenmeisterbüro der ganzen Reise finden.
Naja, gut ist der Hafen schon, bis auf die Wellen, die von der Maas herein schwellen und uns so durchschaukeln, dass mir anfangs manchmal ganz komisch wird.
Nun also Rotterdam!
Am 14. Mai 1940 wurde Rotterdam als einzige niederländische Stadt im 2.Weltkrieg von den Deutschen bombardiert, woraufhin die Niederlande sofort kapitulierten. Mehr als 800 Menschen wurden dabei getötet und der größte Teil der Altstadt zerstört.

Rotterdam kann also nicht mit Altem beeindrucken und mit Schönem glänzen!
Es ist keine Stadt, in der ich gerne wohnen möchte, die mich positiv berührt oder erfreut! Aber es ist doch interessant und faszinierend zu sehen, was die Stadt aus der Zerstörung gemacht hat, wie sie einen besonderen, modernen zukunftsweisenden (?) Weg für Stadtplanung und Städtebau gefunden hat.

Blick über die Nieuwe Maas auf die Erasmusbrücke und die hohen Gebäude an Wilhelminaplein und -kade; nahe beim Yachthafen aufgenommen.

Höchstes Gebäude ist der Maastoren (Maasturm) mit 165 m.
Hier steht er hinten links, hat den kleineren dunklen Turm vor sich und wirkt gar nicht so groß.

Hier folgen ein paar Fotos, die wir vom Euromast, einem sehr hohen Aussichtsturm, aus aufgenommen haben.

Wie man sieht, gib es neben den 'Skyscrapern' auch noch andere sehr hohe Gebäude. Aber zum Glück auch Grün, wie diesen Park, der beim Yachthafen beginnt und zum Euromast führt.

Hohe Wohn- und Bürogebäude beim Sint-Jobs- und beim Schiehafen.
Hier sieht man auch, wie riesig groß Rotterdams Hafen ist. Sein Ende am Horizont ist kaum zu erkennen. Rotterdam soll zur Zeit den größten Hafen der Welt haben!

Apropos Horizont:
Im Norden sieht man an selbigem im Dunst die Giganten von Den Haag.

Der hier ist übrigens noch höher als der Maasturm. Der Euromast misst bis zur Spitze 185 m, ist also 20 m höher, und somit das höchste Bauwerk hier.
Im breitesten Teil sind ein Restaurant mit Küche und außerdem 2 Suiten.
In der schwarzen Kapsel über dem Restaurant saßen wir und wurden darin auf 185 m hochgeschraubt. War mir ein bisschen unheimlich, besonders wenn es plötzlich ruckelte!
Aber die Aussicht fand ich trotz Dunst prima.

Was die hier machen, fand ich eher wahnsinnig, vor allem da es sehr windig war!

Ja, die 'tokkelen'! Seilen sich aus 100 m ab, wobei sie im Wind hin und her pendeln! Verrückt!
Wir haben gewartet, bis sie heil unten angekommen waren.

Landtag in Rotterdam 13.7.15

Es regnet, schade! Wetter für einen Museumsbesuch; aber es ist Montag.
Auch das 'Wereld Museum' (Welt-Museum) für Länder- und Völkerkunde gleich neben dem Hafen hat geschlossen.
So schreibe ich vormittags am Reisebericht und als der Regen nachlässt, machen wir uns zu einer kleinen Wanderung auf.
Wir kommen am Schiffahrtsmuseum vorbei und - es hat geöffnet! Wir können uns diesen alten, großen Verwandten von Boreal ankucken.

Die Küche,...

...das Wohnzimmer; auch Schlaf-und Kinderzimmer, denn die Familie des Binnenschiffers gehörte mit an Bord!
Alles fein und gemütlich, aber für täglich doch sehr beengt.

Eigentlich war dies unser Ziel: ein weiterer Yachthafen, daneben ein Reparaturbetrieb für solche Oldtimer und futuristische Gebäude Drumherum.

Hm, interessant! Schiefes Wohnen im Kubus!

Merkwürdige Ein- und Ausblicke!

Na Tom, wär das was für uns? Es sind noch Wohnungen frei!
Die Antwort könnt ihr wohl an seinem Gesicht ablesen.
Selbst die netten Eet-Cafés (= Kleine Restaurants zum Essen und Trinken) in der Nähe am Wasser mit Blick auf schöne, alte Boote können ihn nicht umstimmen,

Noch einmal hohe, moderne Häuser und in ihrer Mitte das einst sehr hohe Hotel "Het Witte Huis", das fast als einziges Gebäude der Umgebung das Bombardement vom Mai 1940 unbeschadet überstanden hat.
Ca. 100 m weiter, als wir gerade die alte Kirche suchen, die wir auf dem Stadtplan gesehen haben...

...stehen wir auf einmal vor diesem merkwürdigen Gebilde, in dessen großer Glasscheibe sich andere Gebäude spiegeln.
Was ist das denn?

Eine riesige Markthalle, in der man alles an Lebensmitteln und Blumen kaufen kann, was das Herz begehrt, auch die seltsamsten internationalen Zutaten, besonders auch chinesische.
Restaurants aller bekannten Feinschmeckerländer gibt es auch dazu.

Und so sieht der leckere Himmel über all dem aus!
Mit Fenstern! Da scheinen Leute hoch über dem Schlecker-Paradies zu wohnen!

Nachdem wir uns im Chinaladen über merkwürdige Früchte, Kräuter und Pülverchen gewundert haben, kaufen wir bei einem schön übersichtlichen Käsestand etwas Reelles.

Aufs sehr lecker aussehende Eis verzichten wir, als die Verkäuferin auf das Schild links hinweist.
Nur Pinnen!! (= mit Karte und Pin-Code bezahlen) Für nicht mal 5 Euro Eis!
Die Spinnen mit ihrem Pinnen!

Oder sind wir einfach nur rückständig?
Später fällt uns immer wieder auf, dass auch anderswo für kleine Beträge 'Pinnen' angeboten oder verlangt wird.
Es hat immerhin den Vorteil, dass weder Käufern noch Verkäufern Bargeld geklaut werden kann!

Die Kirche haben wir übrigens gleich daneben gefunden.
Schön, dass es hier noch etwas aus ganz alter Zeit gibt!

Und sie wird auch geehrt mit einem freien schönen Platz auf ihrer Eingangsseite beim Turm, allerdings mit Kunstrasen.
Leider war sie geschlossen.

Hiermit endet Teil 6 dieses Berichtes.
Morgen werden wir Rotterdam verlassen und über Dordrecht, Willemstad, Zierikzee und das Veerse Meer Richtung Belgien fahren.
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