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Von Rotterdam nach Gent (Belgien)

Reiseteil 7


über Dordrecht
Willemstad
Zierikzee
Veere
Middelburg
Terneuzen

Strecke Rotterdam - Gent: 212 km
Fahrtage: 7
Landtage: 3

Von Rotterdam nach Dordrecht 14.07.15

Leider regnet es anfangs und wir haben schlechte Sicht, als wir auf der Maas ostwärts fahren. Außerdem sind viele Binnenmotorschiffe unterwegs, sodass man häufig zurückschauen muss, ob nicht wieder eins mit Tempo und auf uns zu heranrauscht!
Wir sind hier im Gebiet der 'Grote Rivieren', der großen Flüsse Maas, Wal und Lek (die Mündungsarme des Rheins), die teilweise miteinander verbunden sind. Der Lek fließt z.B. kurz hinter Rotterdam an einer Stelle in die Maas. Ein Teil ihres gemeinsamen Wassers fließt durch Rotterdam in die Nordsee, ein anderer Teil fließt unter neuem Namen (Noord) südlich weiter, und wir mit ihm.
Dazu biegen noch zwei große Hotelschiffe mit dem Lek (Rhein) aus der Schweiz kommend mit uns in den Noord ein.
Mannomann, da muss man aufpassen!!

Der Noord bringt uns nach DORDRECHT, unserem heutigen Ziel.
Hier liegt es vor uns. Bevor wir aber dort anlegen können, müssen wir noch ein Wasserstraßen-Dreieck passieren, das die höchste Verkehrsdichte der Welt aufweisen soll!
Dort vorn kommt von links die Merwede, ein Mündungsarm der Maas. Sie vereint sich hier mit unserem Noord, und zusammen fließen sie unter dem Namen Oude (Alte) Maas nach Südwesten und schließlich auch in die Nordsee.

Ach, egal wie sie heißen und wo sie hinwollen, wir wollen nach Dordrecht und müssen sehr aufpassen, keines der Schiffe aus welcher Richtung kommend und in welche Richtung fahrend zu übersehen.
Wir biegen nach rechts ab, halten uns schön am Rand, und als es ein bisschen leerer ist, 'sausen' wir mit full Speed (=12 kmh!) quer rüber und in die richtige Hafeneinfahrt! Geschafft! Wir sind in DORDRECHT (knappe 120000 Einw.).

Dort unter der kleinen Brücke sind wir mit gelegtem Mast hereingekommen, mussten uns ins Päckchen legen und konnten zusehen, wie der Hafenmeister die Päckchen um uns herum immer dicker schnürte, was nicht ohne "Let op!" und "Stopp!" vor sich ging.
Hafentheater nennen wir das, und wenn man selbst sicher liegt, macht es Spaß dabei zuzusehen!

Den Hafen überragt die Grote Kerk (Jede Stadt hat ja so eine), und diese hier begrüßte uns beim Anlegen mit ihrem schönen Glockenspiel.

Da die Dordrechter anscheinend keine eigenen Uhren besitzen, hat die 'Grote' auf ihrem platten Turm in jeder Himmelsrichtung eine große Uhr aufgestellt.
Und wer nicht mehr gut kucken kann, bekommt die Zeit vorgespielt:
Viertel nach = kurzes Glockenspiel
Halb (z.B.) 4 = etwas längeres Gl.spiel und 4 hohe, helle Schläge
Viertel vor = noch etwas längeres Gl.spiel
4 Uhr = ganz langes Gl.spiel und 4 tiefere, wunderbar voll- und wohlklingende Schläge!
Von 22.59 Uhr bis 7.59 Uhr hat das Glockenspiel Pause, das ist schön!

Ich gehe gern in Kirchen, wie ihr schon gemerkt habt. Tom kommt halt immer mit. Ihr könnt ja weiterscrollen, wenn es euch nicht interessiert.
In einer großen Kirche geht der Blick immer gleich in die oft enorme Höhe hinauf. Das Gewölbe im Seitenschiff ist mit schönen Blumenrosetten verziert. Als ich drauf zoome, entdecke ich...

...in einigen Mittelrosetten kleine Bildchen, die sich, wie ich später lese, auf Marias Leben beziehen.
Wer wird die wohl in früheren Zeiten von unten erkannt haben? Jemand mit Opernglas?

In diesem Seitenschiff werden auch Gottesdienste abgehalten und Konzerte gegeben.
Gerade heute Abend gibt es ein Orgelkonzert mit Werken alter Meister, darunter von J.S. Bach ( Das absolut schönste und beeindruckendste Stück!)und einem seiner Söhne.
Beim Zuhören kucke ich immer mal wieder hinauf.

Etwas Besonderes in den sonst ja meist farb-und bilderlosen Kirchen sind diese modernen Fensterbilder, die auf Umweltverschmutzung, wohl vor allem an Flussufern, hinweisen sollen.

Wie in vielen Städten kann man auch lange durch DORDRECHT spazieren und die schmucken Häuser betrachten, unterschiedlich hoch und breit und mit immer wieder anderen Giebelformen aus verschiedenen Jahrhunderten. Hier geht es aufs Rathaus zu.

Bei diesem ersten Spaziergang am späten Nachmittag gehen wir nur durch Straßen, die dicht bebaut sind, nicht durch Bäume oder Plätzchen aufgelockert. Das wirkt steif und ohne Sonne ein bisschen grau. Kühl ist es auch, wie man an der Kleidung sieht.

Erst am nächsten Tag mit Sonne entdecken wir die mit bunten Fähnchen geschmückten und sehr belebten Einkaufsstraßen und baumbestandenen Plätze mit gut besuchten Bars und Eet-Cafés im Freien.

Ein auffallend prachtvolles Stadttor gibt es hier.
Es wurde wohl erst so prächtig bestückt zum Besuch Karls V, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (16. Jhdt.), der durch dieses Tor die Stadt betrat. Er nahm allerdings der Stadt das Privileg, auf alle Waren, die auf den vielen Flüssen der Umgebung verschifft wurden, Wegzoll zu erheben, was bis dahin der Stadt zu Reichtum verholfen hatte.

Noch ein sehr wichtiges Ereignis fand im 16. Jhdt. in Dordrecht statt. "Repräsentanten aus jeder Stadt in Holland versammelten sich hier 1572, um ihre Unabhängigkeit von Spanien zu erklären, und ernannten Willem, Prinz von Oranien, zu ihrem Führer des niederländischen Staates. Drei Jahre später wurde die Verfassung beschlossen, was als die Geburtsstunde des unabhängigen Staates der Niederlande betrachtet werden kann." (aus 'Deltawerken online, Städte')

Gracht hinter der Groten Kerk

3 Landtage in Dordrecht 15./ 16./ 17.7.15

Nachdem sich am nächsten Vormittag unser Hafengewusel aufgelöst hat, weist uns der Hafenmeister einen neuen Platz in einer Box hinter diesem hübschen Brückchen dort hinten mit schwarzem, eisernem Geländer zu.

Ich arbeite wie häufig vormittags, zumindest an Landtagen, am Reisebericht. Tom kauft unterdessen ein, putzt das Boot, unterhält sich mit einem netten Nachbarn und lässt sich dabei Tipps geben oder spaziert einfach rum.

Nachmittags zeigt er mir dann, dass er hinter unserem Hafen noch ...

... diesen schönen Museumshafen mit alten Schleppern und Frachtschiffen entdeckt hat, umgeben von Häusern, die mit der Schifffahrt zu tun haben. An einem Haus steht: "Rhein" und "Elbe", da logierten wohl die Schiffer von dort bzw. hatten hier ihre Vertretung.

Ich stehe beim Fotografieren auf einer Brücke und hinter mir schließt sich gleich unser Yachthafen an.

Noch ein Stück weiter zum Fluss hin gibt es ein schönes Restaurant mit Blick auf das Flüsse-Dreieck mit seinem vielen Verkehr.

Da essen wir abends, betrachten den Schiffsverkehr, während junge Männer auf Wasser-Scootern nahe am Ufer herumsausen und einander mit scharfem Kurvenfahren gegenseitig nass spritzen.

Am 2. Landtag satteln wir nach meiner morgendlichen Arbeit die Räder und sausen zum nahegelegenen Teil des Biesbosch, über den Tom sich informiert hat.

Der Biesbosch ist eine natürliche 'Wasserlandschaft', entstanden durch eine riesige Überschwemmung im 15. Jhdt., durch die viele Dörfer und Städtchen in der Umgebung Dordrechts versanken und Tausende Menschen ertranken.

Er besteht heutzutage aus Seen, Sümpfen, flussähnlichen Wasserläufen, schmalen Landstreifen und Inseln, mit Nass- und Trockenwiesen, Büschen und Bäumen; ein Naturschutzgebiet mit ganz besonderer, einzigartiger Flora und Fauna. Sogar der Biber hat sich hier wieder niedergelassen.

Leider müssen wir auf unserer Radtour dahin einen großen Umweg wegen Deichbau-Arbeiten machen und landen dann überraschend bei einer Fähre, die uns zur Insel mit diesem modernen, unter Grashügeln versteckten, erst vor 3 Wochen eröffneten Biesbosch-Museum bringt. Die Ausstellung ist sehr interessant, aber leider nur auf niederländisch, weshalb wir nicht alles verstehen.

Unserem Liegeplatz gegenüber steht dieses große, zurückhaltend verzierte Haus des Simon van Gijn. Es kann besichtigt werden, und unser Bootsnachbar empfielt uns, es anzusehen.

Und das tun wir an unserem 3. Landtag.

Van Gijn lebte im 19. Jhdt. in DORDRECHT, war reicher Advocat, Bankier und leidenschaftlicher Sammler von Drucken, Büchern,...

... Gemälden, Wandteppichen, kunstvollen Gegenständen aller Art, Services, auch im Kleinformat für Kinder, etc.

Wir sind völlig überrascht, welch eine Pracht hinter den schlichten Mauern steckt!
Wie hier im Wohnzimmer mit seinen in Frankreich bestellten Wandteppichen, dem reich verzierten Kamin, dem Kronleuchter (geschummelt: aus vergoldetem Holz!). Hier saß man gern mit der Familie oder guten Bekannten.

Der rote Salon diente als Empfangszimmer. Nebenan wurde zu Tisch gebeten und sehr vornehm diniert.

Das schlichtere Wohnzimmer im 1. Stock, mit anschließendem Wintergarten, diente nicht repräsentativen Zwecken. Hier blieb man unter sich oder mit besonders guten Freunden, las, spielte oder musizierte.

Auch das Bad, die Küche, das Servierzimmer, das Wasch- und Bügelzimmer sind großzügig und mit allen damals 'modernen' Errungenschaften ausgestattet.
Als einer der ersten ließ van Gijn fließendes Wasser für Wanne und Toilette einbauen.

Als er kinderlos nach seiner Frau starb, vermachte er der Stadt sein Haus mit der Auflage, alles so zu erhalten und als Museum für Besucher freizugeben.

Beeindruckend!
Es wird wohl noch ein paar mehr Häuser in der Stadt mit ähnlich repräsentativem Inventar gegeben haben.
Wir stellen es uns jedenfalls vor, wenn wir ein großes, 'vornehmes' Haus sehen.

Am späteren Nachmittag radeln wir über die große Oude Maas-Brücke und bekucken uns vom gegenüber liegenden Städtchen Zwijndrecht das dordrechter Panorama. Hier die Grote Kerk und unsere Hafeneinfahrt.

Schön kann man hier am Wasser entlangfahren.
Ach, kuck mal an : Zwijndrecht ist Partnerstadt von Norderstedt in Schleswig-Holstein!

Mit dem Waterbus, der aus Rotterdam angesaust kommt, düsen wir nach Dordrecht zurück.
Tom findet die Geschwindigkeit geil! Wenn er Full Speed gibt, muss man sich festhalten und kriegt Sprüh ins Gesicht!

Von Dordrecht nach Willemstad 18.07.15

Nach vier Tagen verlassen wir Dordrecht, wo wir uns richtig wohl gefühlt haben.
Wir fahren ins Hollandse Diep, in das drei Mündungsarme der Maas münden . Hier im Hollandse Diep meint man schon Nordseeluft schnuppern zu können.
Wir nähern uns unserem heutigen Ziel: Willemstad. Es ist der erste Hafen, den wir 2010 als neue, stolze Besitzer unseres BOREAL anliefen und mit dem uns deshalb viele Erinnerungen verbinden.
Wie damals sieht es schon ziemlich voll aus; kein Wunder, es ist Samstag.

Angelegt in WILLEMSTAD. Und da haben wir den Salat!
Eingequetscht zwischen Motorbooten und einer Segelyacht sieht BOREAL richtig klein aus. Eine Stunde später haben wir zwei weitere Segler im Päckchen und sind hinter noch 'nem Motorboot gar nicht mehr zu sehen.
Selber schuld! Wir wollten ja in den Binnenhafen, so wie damals.

Bevor wir uns in den Trubel an Land stürzen (der ist gar nicht so schlimm), gibt's erst mal Kaffee und Kuchen. Oh, nein, was hat Tom denn da gekauft! Schon wieder diesen komischen Eierkuchenfladen, den ich überhaupt nicht mag, nur süß und irgendwie zäh. Es ist schon ein Kreuz mit den holländischen Kuchen, da haben sie einfach keine so schöne Tradition wie wir.
Naja, mit Pflaumenmus und den allerletzten Walnüssen von Anneke und Arno kriege ich einen Teil davon runter.
Obwohl es eigentlich schade um die Walnüsse ist!

Willemstad ist eine kleine Festungsstadt und sieht mit seinem Wall und den sechs spitz zulaufenden Bastionen dazu auf der Karte wie ein sechszackiger Stern aus, richtig hübsch.
Außer dem schönen Platz hier am Hafen gibt es noch drei Straßen, eine von der Kirche und eine vom Rathausturm dort und eine etwas weiter rechts, die alle leicht den Hügel hinunter laufen. Unten befindet sich eine Kirche mit Park an einer Querstraße. Man kann auch noch auf dem Wall von einer Bastion zur anderen gehen, hat also viele Möglichkeiten.
Aber wer will hier groß laufen? Man sitzt lieber in einem der Cafés oder Restaurants oder auf einer Parkbank am Hafen und beobachtet das bunte Treiben.

Von Willemstad nach Zierikzee 19.07.15

Am nächsten Vormittag schiebt sich fast der ganze Hafeninhalt in die sehr große Schleuse nahe beim Städtchen. So kommt es uns jedenfalls vor.
Wieder liegen wir im Päckchen und sinken, als alle drin und die Tore geschlossen sind, sanft um 30 cm.

Nach einer weiteren Schleuse und breiteren Fahrwassern ( mit tollen Namen wie Volkerak, Zijpe, Mastgat und Keeten) kommen wir in die sehr breite Oosterschelde.
Die Schelde kommt aus dem Süden, aus Belgien, und mündet mit den zwei großen Trichtern Ooster- und Westerschelde in die Nordsee.

Ganz schön bewegt und schäumend ist die Oosterschelde heute, und obwohl BOREAL die von vorn kommenden, nicht sehr hohen Wellen gut nimmt, sind wir doch froh, nur eben unter der langen Zeeland-Brücke hindurch und dann ein kleines Stück bis zur Einfahrt in den Hafenkanal von ZIERIKZEE dort vorn zurücklegen zu müssen.

Na, da sind noch einige vor uns. Hoffentlich finden wir einen guten Platz!

Einen prima Platz sogar, gut geschützt hinter diesem hübschen Stadttor; hat uns der Hafenmeister zugewiesen.

ZIERIKZEE ist unser erster Hafen in der Provinz ZEELAND, der beliebten Ferienregion der Niederlande, und ein Gefühl von Sommerfrische strahlt die Stadt auch aus.
Besonders an diesem Platz mit Musikpavillon, vielen Restaurants, dem hübschen Rathausturm im Hintergrund ...

... und dem lustigen Sprudelquellenbrunnen, der alle Kinder so fasziniert, dass sie nach kurzer Zeit pitschenass sind.

Abends ist es noch so warm, dass wir im Restaurant einen Schattenplatz suchen.
Diesmal esse ich auch Muscheln. Und sie schmecken mir sogar!

Von Zierikzee nach Veere 20.07.15

Schade, es zieht zu als wir Zierikzee verlassen, ein Stück zurückbrummen und wieder die Zeelandbrücke unterqueren.
Dies hübsch geschmückte Plattbodenschiff begleitet uns eine Weile, als wir südwärts fahren und schließlich westwärts durch eine Schleuse das VEERSEMEER erreichen.
Dieses 'Meer' (eigentlich ja See) war auch einmal ein Mündungsarm der Schelde, ein schmalerer als die beiden großen.
Aber dann wurde es 1961 im Rahmen des Deltaplans durch einen Damm zur Nordsee hin abgeschlossen und ist seitdem ein Binnengewässer.

Übrigens: Hier aus dem Veersemeer haben wir
unseren BOREAL vor 5 Jahren geholt!
Aus Kortgene, dem ersten der drei Hafenorte hier.

Als wir aus der Schleuse ins Veersemeer entlassen werden, regnet es; schade!
Wir hätten gern an einer der hübschen Inseln angelegt und mal wieder einen Naturplatz genossen.

Zum Glück klart es später, als wir in Veere angelegt haben, auf und das 'Meer' präsentiert sich in seiner Schönheit.
Es erinnert uns ein bisschen an die Schlei, unserem ehemaligen Segel-Heimatrevier in Schleswig-Holstein

Auch hier in VEERE (ca. 22 000 Einw., von denen man aber in der sehr kleinen Altstadt nicht viel merkt) wird der schmale Hafen wieder sehr voll. Wen wundert's?

Wenn die Segler dort vorn morgen früh lange schlafen, werden wir Mühe haben, durch die schmale Gasse hinauszukommen.

Veere ist wirklich ein Schmuckstück mit seinen schönen alten Häusern am Hafen...

..., - manche davon winzig klein,...

... und den mittelalterlichen Gassen weiter hinten.

Stockrosen wie in Dänemark,...

...und Feigen gibt es hier sogar!

Hungrige Möwen...

... und Krebse fangende Kinder am Außensteg.

Das Wasser des Veersemeeres scheint sehr sauber zu sein, sonst könnte sich wohl kaum eine solch vielfältige, bunte Unterwasser-Fauna am Pfahl des Steges ansiedeln!!
So etwas Schönes haben wir in unseren nördlichen Gewässern noch nie gesehen!

Das Gebäude am Hafenausgang ist übrigens der 'Campveerse Toren', eine ganz alte Herberge. In ihr haben schon Willem von Oranien, Zar Peter der Große, die Königinnen Juliana und Beatrix und natürlich auch Willem Alexander mit seiner Maxima genächtigt.

Wahrscheinlich wären wir spätestens am nächsten, auch schön sonnigen Morgen auf die Idee gekommen, noch einen Tag länger in Veere zu bleiben,...

...wenn uns das sehr laute, chaotische, unmelodiöse Glockenspiel des Rathausturmes nicht schon tagsüber etwas genervt und dann in der Nacht immer wieder viertelstündlich aufgeweckt hätte! Schade!
Wie halten die Veerser Leute das nur aus?

Von Veere nach Middelburg 21.07.15

Ein schöner Kanal durchschneidet die Insel Walcheren, an deren nördlichem Ufer Veere und in deren Mitte, wie der Name sagt, Middelburg liegt.

Mit dem hellen Licht, dem warmen Wind und der hübschen Baumreihe erinnert uns diese Strecke an unsere Fahrt auf dem Canal du Midi.

MIDDELBURG hat mehr als doppelt so viele Einwohner wie Veere, größere Häuser, eine sehr lebendige Altstadt mit vielen unterschiedlich breiten Straßen und vielen Geschäften (=Winkels), Restaurants und Kneipen.
Und mit größerem, nicht zu vollem Hafen.

Ach kuck mal, Tom!
Die Segelyacht 'Lubini', zwei Plätze links von uns, die kennen wir doch! Sie gehörte früher dem Vercharterer auf Fehmarn, bei dem wir immer Boote gleichen Typs (Hallberg Rassy 36) gechartert haben, als die Kinder noch mitkamen.
Die jetzigen Besitzer kommen gerade von einer einjährigen Reise in die Karibik zurück! Boah!

Nun aber los in die Stadt.
Das prächtige Rathaus am hellen, großen, von gut besetzten Eet-Cafés umgebenen Platz, an dem die Marktstände gerade abgebaut wurden.

Wir setzen uns in eines der baumbeschatteten Cafés, in denen natürlich nicht in unserem Sinne mit Kuchen und Torten 'Kaffee getrunken', sondern nur irgendwas Flüssiges, häufig Bier, auch schon mal Wein, in unserem Falle Orangensaft, zu sich genommen wird. Ab 17 Uhr gibt's hier Warmes zu eeten.

Wir sitzen, beobachten Leute, freuen uns über das wohlklingende (!) Glockenspiel über unseren Köpfen.

Es ist nicht der Rathausturm, von dem wir hier herunterkucken, sondern der Turm der Abteikirche des großen, schon in früheren Zeiten bedeutenden Klosters von Middelburg.

Blick über einen Teil der Altstadt nach Süden.
In diese Richtung wird uns der 'Kanal durch Walcheren' morgen weiterführen.
Im Hintergrund sieht man den Ölhafen der nicht so ansprechenden Hafenstadt Vlissingen am Südufer der Insel.

Auf dem Rückweg zu Boreal kommen wir an diesem Gebraucht-Instrumente-Winkel vorbei.
Und da überkommt es Tom: Er wollte doch schon länger mal wieder eine Gitarre haben und vielleicht abends im Hafen (das haben wir von anderen erlebt und fanden es schön) oder an einem Naturplatz nur für uns ein bisschen spielen.
Na sowas!
Er schlägt sie an: Sie ist gut gestimmt und hat einen schönen Klang!
Er kann zwar mit links nicht alle Akkorde optimal greifen, aber das kommt vielleicht mit der Übung.
Der Verkäufer macht einen akzeptablen Preis. Tom nimmt sie. Und damit sind diese Beiden hier ganz zufrieden.
Seitdem spielt Tom jeden Tag mal ein bisschen. Mir gefällt's!

Von Middelburg nach Terneuzen 22.07.15

Bevor wir heute Vormittag aufbrechen, bekommen wir lieben BESUCH:
Anneke und Arno sind mit Auto auf dem Weg zu ihrem Schwiegersohn, der heute Geburtstag hat und mit seinen 2 kleinen Jungs in Veere Urlaub macht. Und das, wo wir gerade in der Nähe sind! Sie haben vor einigen Tagen angerufen, dann gingen SMS hin und her, und heute kommen sie um 10 Uhr an Bord. Schön ist es, sie wiederzusehen! Und wir sind alle vier gleich eifrig dabei zu erzählen. Sie geben uns wieder Tipps für die Fahrt über die Westerschelde und nennen mögliche Liegeplätze.
Eine nette Stunde haben wir miteinander, dann holen sie ihre Tochter vom Bahnhof ab und fahren weiter nach Veere.

Und wir fahren in die entgegengesetzte Richtung, auf der Fortsetzung des mediterran wirkenden Kanaals.

Diese Schwenkbrücke hat gerade wieder hinter uns geschlossen, stand ziemlich lange für unsere Gruppe von Booten offen, während an beiden Ufern viele, viele Radfahrer warteten. Jetzt können sie endlich wieder rüber!

Wie schön ruhig war es doch auf dem Kanal!

Hier, eine Stunde später auf der Westerschelde, haben wir die beängstigendste Seefahrt hinter uns,
die wir auf all unseren Bootstouren erlebt haben!

Unsere Erwartung für die Überfahrt: Laut Vorhersage 12 Kn. Wind aus West = Anfang 4 Bft; Niedrigwasser = einsetzende Flut.
Wir sollten also mit langer, nicht so hoher Nordsee-Welle von schräg hinten und zusätzlich mit uns laufender Strömung recht flott ins südöstlich liegende Terneuzen hinüberkommen.

3 Denkfehler beeinträchtigen unsere Erwartung: 1. die Nordsee ist nicht die vertraute Ostsee (sollten wir wissen) 2. Vorhersagen stimmen keineswegs immer (wissen wir doch ) 3. Die Flut setzt nicht direkt bei Niedrigwasser ein, sondern es strömt dann noch bis zu einer Stunde abwärts (das wissen wir doch auch längst aus Erfahrung auf Elbe und Weser und haben es auch gelesen).

Warum legen wir dann nicht in Vlissingen vor der Schleuse an und kucken erst mal, was da draußen los ist??
Oder warum legen wir nicht am Wartesteiger unterhalb an, als wir nach fast 3m Sinken die Schleuse verlassen und die Schaumkronen sehen???

Wir folgen trotzdem einigen Seglern, und am Ende der Zufahrtsmolen sind wir drin im wilden Schlamassel!
Was für Wellen, von der Seite! Automatisch steuert Tom dagegen, der Bug steigt hoch; wir kommen kaum vorwärts; nach Westen ist ja auch die falsche Richtung! In etwas ruhigerem Moment eine schnelle Wende! Geklappt! Nur das Schüsselchen, aus dem Anneke vor drei Stunden noch Nüsse geknabbert hat, ist runtergerutscht und zerbrochen.
Aber auch vor der Welle wird es nicht besser! Hoch und steil und dicht rollen sie auf unser Heck zu! Klar, bei Wind gegen Strömung! Ich darf gar nicht hinsehen, muss aber doch nach Schiffen Ausschau halten, die auf dieser vielbefahrenen Großschiffahrtsstraße nach Antwerpen schnell herankommen könnten. Zum Glück ist in dieser Hinsicht gerade nicht viel los.
Tom kurbelt derweil bei Vollgas wie wild, um Boreal auf Kurs zu halten.
An Rückkehr nach Vlissingen ist jetzt nicht mehr zu denken.
Ich habe Angst und will, dass wir in den Industriehafen schräg vor uns fahren, aber Tom (der auch sehr beunruhigt ist, wie er später zugibt), beruhigt mich mit dem Hinweis auf ein gut ausgeschildertes Flach vor uns, das den Wellen die Kraft nehmen und sie abmildern wird. Er hat recht. Die vielen Flachs, die jetzt bei noch niedrigem Wasser teilweise sogar als hohe Sandrücken aufragen (siehe Foto), beruhigen die Wellen und damit auch uns. Wir können erleichtert aufatmen!

Terneuzen voraus! Wo ist denn die Einfahrt zur Schleuse?
Müsste laut Karte etwas links von dem Hochhaus sein!

Stimmt! Zwei Stunden nach Ausfahrt aus der Vlissinger Schleuse liegen wir vor der Oostsluis von TERNEUZEN. Müssen leider lange warten, da die Berufsschiffahrt Vorrang hat.
Nach einer Stunde haben wir die Schleuse hinter uns und legen bald darauf im Binnenjachthafen des W.V. Neusen an. Uff!

Terneuzen (24.400 Einw.) hat den drittgrößten Hafen der Niederlande und liegt in Zeeuws Vlaanderen, dem südlichsten Teil der niederländischen Provinz Zeeland, deren größte Stadt es ist.
Zeeuws Vlaanderen ist durch die Westerschelde (keine Brückenverbindung) sowie durch die belgische Großstadt Antwerpen von den Niederlanden abgeschnitten. Mit seiner Südgrenze stößt es an die belgische Provinz Flandern.

Erst um 6 brechen wir auf zum Spaziergang in die Stadt. Die Geschäfte haben bereits geschlossen, außer uns ist fast niemand unterwegs. Aber es liegt nicht nur daran, dass die Altstadt einen etwas trostlosen Eindruck auf uns macht.
Von den einst sicher hübschen, alten Häusern wirken nur wenige gepflegt; mehrere Geschäfte/Boutiquen scheinen aufzugeben; ein zentraler Platz ist mit kümmerlichen Bäumen und stillosen hohen Metallständern 'dekoriert'; ein geschlossener, langgestreckter C&A-Laden mittendrin, mit zugeklebten Schaufenstern, macht alles noch trostloser.
Immerhin sind die draußen stehenden Tische einiger verteilter Restaurants recht gut besetzt; aber keines reizt uns zum Einkehren.

Dann finden wir doch noch ein gutes Restaurant auf dem Deich. Mit tollem Panoramablick auf die Westerschelde mit ihren großen Schiffen (Ach wie zahm sie jetzt ist!) und auf die gegenüberliegende Insel Walcheren, durch die wir heute morgen noch so schön ruhig geschippert sind.
Mir schmeckt das Fleisch (Lamm), Tom weniger. Das Gemüse ist wie oft etwas dürftig. Und welche Hauptbeilage versteckt sich in der großen Tüte zwischen uns? Richtig! Wie immer: Friets! Die allerdings meist knusprig und lecker sind, zumindest anfangs.

Von Terneuzen nach Gent (Belgien) 23.07.15

Mit schönem Wetter verlassen am nächsten Morgen den kleinen Sportboot - Hafen von TERNEUZEN. Der sehr nette und hilfsbereite Hafenmeister hat uns darüber informiert, dass in Gent ein großes Stadtfest gefeiert wird, und uns geraten, nicht ganz in die Stadt hinein zu fahren, da es dort zu voll sein wird. Schade! Aber gut, es vorher zu wissen.

Gerade waren wir am Ende der Zufahrt zum Hafen angelangt, da schob sich dieser Pott noch an uns vorbei; vorn von zwei Schleppern gezogen und hinten von einem auf Kurs gehalten.
Sie fahren gerade ein bisschen langsamer, als wir gern fahren würden. Aber wir trauen uns nicht vorbei.

Der Kanaal Terneuzen - Gent ist stärker befahren als der Nord-Ostsee-Kanal, aber breiter, sodass die großen Pötte nicht an Ausweichstellen den Gegenverkehr vorbeilassen müssen. Drei Schiffe passen nebeneinander, aber wir mit unserem lahmen Brummi kommen nicht vorbei.

Um 12°° erreichen wir den Ort Sas van Gent. Hier muss jetzt bald Belgien beginnen. Dummerweise konnten wir bisher keine belgische Gastflagge bekommen, die wir an der linken Seite unseres kleinen Mastes setzen müssten.

Um 12.20 verabschieden sich die Niederlande mit "Totsiens!" auf einem Schild von uns; bald darauf erscheint das Europa-Schild mit "BELGIE" (zwei Pünktchen auf dem hinteren E), ohne Willkommensgruß. Wir sind in Flandern!
Jetzt nehme ich die rot-weiß-blaue Gastflagge runter.

Auf der Ringvaart, der Wasserstraße, die um Gent herumführt, müssen wir bei der ersten Schleuse wir mit bürokratischem Tamtam (Vorlage aller Bootspapiere und des Sportbootführerscheins, was es in anderen Ländern nicht gibt) eine große, runde, rote Vignette mit Aufdruck 15 kaufen (ca. 40 Euro) und links ans Heck kleben; dazu gibt's eine Karte mit Registrierungsnummer.
Jetzt brauchen wir an Brücken oder in Schleusen in ganz Belgien nichts mehr zu bezahlen.
Etwas später biegen wir nach links ins kleine Flüsschen Leie ab und erreichen kurz danach den empfohlenen Liegeplatz bei der 'Koninklijke Gentse Watersport Vereniging", ca. 2 Kilometer vor der Altstadt von GENT.

3 Landtage in Gent 24.-26.7.15


Bald nach unserer Ankunft radeln wir in die Stadt, sind doch zu neugierig!
Wir folgen einem schönen Radweg immer am Fluss Leie entlang, überqueren eine Brücke -
und stecken bald im Trubel!

"Voll und laut vor schöner Kulisse" ist unser erster Eindruck von Gent!

Man hatte uns schon gewarnt, dass hier ein dreitägiges Stadtfest stattfinden würde mit vielen ganz unterschiedlichen Musik-Gruppen!

Hier hört es sich temperamentvoll südamerikanisch an!

Wir freuen uns drauf, diese prächtige alte Häuserzeile ohne 'festliche Vorbauten' zu sehen!

Auch die im kleinen 'Futter-Eckchen' bekommen Musik ab...

... : eine schöne, jazzige Frauenstimme, die von dem historischen Schiff dort rechts kommt.

Unser erster Eindruck von der Burg: Das muss 'ne Filmkulisse sein!
Werden wir nach unserer Rückkehr von Zuhause genauer untersuchen und besichtigen.

Beeindruckend altertümlich!

Sint Nicolaas, patroonheilige van de schippers (also von uns), de bakkers en de handelaren.

Mächtig hoch die stabilen Säulen. Auch hier wurden, wie schon oft gesehen, die im Bildersturm im 16. Jhdt. von den kleinen Vorsatzsäulen heruntergeschlagenen Heiligen- Statuen nicht ersetzt.

Aber dort steht ein Heiliger.
Und an der Bittstelle in dieser Marienkapelle wird sehr deutlich, dass wir in einer katholischen Kirche sind.

Der Belfort (Glockenturm) des Rathauses, den wir gleich besteigen werden.

Im Hintergrund, zur Renovierung eingerüstet, der Turm der Sint Baafskathedrale, der Hauptkirche der Stadt.
In ihr befindet sich das vielgepriesene Gemälde 'Die Anbetung des Lamm Gottes' von Jan van Eyk und seinem Bruder.

Kirche und Gemälde warten noch auf unsere Besichtigung.

Zum Glück nur während des Festes: graue, moderne, miefende Urinoirs vor grauem, altem Belfort und an vielen anderen Stellen im Stadtzentrum.

Um diesen Blick zu genießen, muss man mit Fahrstuhl im Belfort hinauffahren. Runter darf man gehen. Für Gegenverkehr ist die Treppe zu schmal.

Diese schwungvolle Truppe marschierte hinten links von Sint Nicolaas und war bis auf den Belfort zu hören.

Friets-Esser bei der Sint-Jacobskerk mit Türmen aus romanischer Zeit.

Der Platz hier 'Bij Sint-Jacob' ist "das eigentliche Epizentrum der weltberühmten Genter Feste, des jährlichen Volksfestes, das Mitte Juli den wahren Sommer in Gent einläutet." (Haben wir erst hinterher bei Visit Gent gegoogelt)

Niedrig und wuchtig wie von außen wirkt sie auch drinnen.

Und das Besondere: man kann auch hier drinnen ein kleines Mahl einnehmen, ohne Friets.

Liegt die Kirche vielleicht an einer Pilger-Strecke, die zum Sankt-Jakobs-Weg und damit in Richtung San-Compostela führte? Und wurden hier schon früher Pilger beköstigt?

Drei Tage bleiben wir in Gent, entdecken immer wieder Neues, haben Spaß am Leben in der Stadt.
Wir müssen uns auch um den Leihwagen für die Rückreise kümmern (teuer!), was sich als etwas kompliziert erweist, und mit dem hemdsärmelig-dickbäuchigen Hafenmeister die Bedingungen für das zweiwöchige Liegenlassen Boreals klären (billig!).

Ausflug nach Brügge 26.7.

Wenn wir schon so nahe dabei sind, müssen wir uns natürlich auch Brügge ansehen!
Am Sonntag fahren wir mit dem Zug die 40 km in die alte Stadt.
Der erste Eindruck: Bezaubernd, schön!

Die mittelalterlichen Gebäude sind überwiegend aus rötlichem Backstein gemauert.
Zwei der Kirchen, in die wir hineinsehen, werden gerade renoviert. Das Hauptschiff und teilweise auch die Seitenschiffe sind durch Trennwände abgeteilt, was natürlich sehr stört. Schade!

Wie hübsch!

Die etwas 'jüngeren' städtischen Straßen ähneln in ihrer Bebauung aus unterschiedlichen Jahrhunderten denen von Gent, mit dem Unterschied, dass hier vieles sehr touristisch wirkt.
Das gilt auch für die ganz alten Viertel. Es wimmelt von Touristen aus aller Herren Länder, besonders viele asiatische, häufig mit Fähnchen schwingenden Führern in großen Gruppen oder Familien in Pferdekutschen, von denen eine auf die andere folgt.
Viele Geschäfte bieten touristischen Schnickschnack an oder belgische Schokolade in Massen.

Interessant war die Ausstellungs-Show 'Historium' im grauen Gebäude links, in der in Filmen, Bildern und animierten Szenen eine Geschichte aus der großen Handelszeit des alten Brügge erzählt wurde, - einer Zeit, in der es übrigens auch der Hanse angehörte!

Insgesamt können wir feststellen: Brügge ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Aber müssten wir uns für eine der beiden schönen, alten Städte entscheiden, wäre Gent eindeutig unser Favorit, trotz des Festtags-Rummels.

Hier endet der zweite große Reiseabschnitt!
Zurück an Bord wird jetzt gepackt und geputzt! Und morgen fahren wir wieder für zwei Wochen nach Hause!

Auf der nächsten Magazinseite beginnt der dritte große Reiseabschnitt mit dem Reiseteil 8
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Wenn Sie sehr viele Fotos haben, können Sie Ihre Magazinseite auch noch weiter unterteilen in mehrere Unterseiten. Bei einem Reisebericht könnten dies z.B. verschiedene Reiseabschnitte sein. Oder Sie fügen in eine Reihe von Fotos einen Verweis auf eine Unter-Magazinseite ein, in der Sie ein bestimmtes Thema vertiefen (z.B. eine Schlossbesichtigung in einem Reisebericht). Die Verschachtelungstiefe ist unbgrenzt.


Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen für Magazinseiten (siehe linke Spalte).




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